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Eine junge Familie wird plötzlich reich – und lässt kurz darauf allen Reichtum hinter sich

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  • Ein junger Familienvater aus den USA wird durch den Verkauf einer App zum Multimillionär
  • Statt mit seiner Familie sesshaft zu werden, verkauft die Familie ihr gesamtes Eigentum

Garrett Gee, ein junger Familienvater aus den USA, wurde auf einen Schlag Multi-Millionär. Statt mehr und mehr Eigentum anzuhäufen, entschied die Familie sich aber dafür, ihr gesamtes Hab und Gut zu verkaufen und mit ihren Kindern die Welt zu erkunden.

Wie das Magazin "People" berichtet
, war Garrett Gee noch Student an der Brigham Young University, als er eine App entwickelte und für 54 Millionen Dollar an Snapchat verkaufte.

Der damals 25-jährige Familienvater war trotz seiner beiden kleinen Kinder und seines plötzlichen Wohlstands aber offensichtlich noch nicht bereit für ein sesshaftes Leben.


"Ein neues Haus und Autos haben sich einfach nicht richtig angefühlt. Wir brauchten so etwas nicht", erklärte der frisch-gebackene Millionär gegenüber dem amerikanischen "People"-Magazin. "Wir waren jung, gesund und brauchten eigentlich gar nichts", sagte er.

Deswegen habe er sich mit seiner Frau Jessica zusammengesetzt und eine Bucket List erstellt – eine Liste, auf der alles steht, was sie bis zu ihrem Lebensende gemacht haben wollen.

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Der erste Schritt war dann erst einmal, alles loszuwerden. Bis auf zwei Kisten mit Fotos und Tagebüchern haben die beiden alles verkauft, um sich auf den Weg machen zu können, ihre Liste abzuarbeiten.



Tauchgänge an der Insel Gozo, Kutschfahrten in Wien oder in der Karibik mit Walen schwimmen – wie das Online-Portal "ze.tt" berichtet, waren die Garretts mittlerweile bereits in 28 Ländern.

Ihre Eindrücke und Erinnerungen halten sie unter anderem auf Facebook und Instagram fest, wo sie sich passenderweise "The Bucket List Family“ nennen.


Garret und seiner Frau Jessica geht es allerdings nicht nur darum, ihre eigenen Wünsche zu erfüllen. Auf ihrem Weg rund um die Welt versuchen sie auch immer wieder, anderen Menschen zu helfen.

Auf Bali unterrichteten sie beispielsweise eine Woche lang Waisenkinder in Englisch. In Nepal unterstützten sie eine Hilfsorganisation, die gegen den Menschenhandel kämpft und in Indien sammelten sie über eine Crowdfunding-Kampagne über 50.000 Euro, um mit dem Projekt "Safe in School" eine Schule finanzieren zu können.


Gegenüber "People" betonte Garrett: "Wir haben gelernt, mit weniger glücklich zu sein und wir haben gelernt, aufgeschlossener und offenherziger zu sein. Wir haben andere Kulturen kennengelernt und erfahren, wie sie ihr Glück verfolgen. Gute und glückliche Menschen, das habe ich gelernt, kommen von überall her."

Neben all den schönen Augenblicken, ist aber auch das Leben auf Reisen nicht immer leicht – vor allem mit zwei kleinen Kindern. Gegenüber "ze.tt" sagte Jessica Garrett: "Es ist schon oft schwierig. Aber ich denke, dass Erziehung immer schwierig ist."


Ihre älteste Tochter ist mittlerweile im Vorschulalter. Vielleicht kommt mit ihrem Schulbeginn dann auch der Moment, an dem die "Bucket List Family" sesshaft wird.

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(glm)