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Mann mit falscher Pistole rief mitten in Frankfurt "Allahu-Akbar" - jetzt offenbart die Polizei, was ihm droht

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GERMANY POLICE TERROR
Eine Polizei-Spezialeinheit bei einer Übung | MILpictures by Tom Weber via Getty Images
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  • In Frankfurt zielte ein Mann mit einer Softair-Waffe auf Passanten und rief "Allahu Akbar"
  • Seine Begründung verblüffte die anrückenden Polizisten

Teuer, verboten und womöglich lebensgefährlich: Mit einem ungewöhnlichen Facebook-Post hat die Polizei in Frankfurt jetzt auf den Fall eines 24-Jährigen reagiert, der im August mit einer Softair-Waffe einen Antiterror-Einsatz mit Spezialkräften ausgelöst hatte.

"Das wird das teuerste Spiel deines Lebens!", warnten die Frankfurter Beamten mögliche Nachahmer. Denn wer mit einer täuschend echt aussehenden Waffe herumlaufe, müsse mit bis zu 10.000 Euro Strafe rechnen. Hinzu kämen die erheblichen Kosten für den Polizeieinsatz. Zuvor hatte hessenschau.de über den Beitrag der Polizei berichtet.

Er rief "Allahu Akbar" und fuchtelte mit einer Maschinenpistole

Auslöser der Facebook-Nachricht war ein Vorfall, den der 24-Jährige später als "Test" für die Polizei begründete. Mit mehreren Anrufen lösten der Mann und seine Freunde Ende August den Großeinsatz aus.

Aufgrund der vermeintlichen Zeugenberichte glaubte die Polizei, ein "Allahu Akbar" rufender Mann bedrohe mit einer Maschinenpistole Passanten. Erst nach der Festnahme des 24-Jährigen stellten die Beamten fest, dass es sich um eine Softair-Waffe handelte.

Für den jungen Mann hätte die Aktion übel ausgehen können, warnte die Polizei nun - denn die Beamten, die einen Mann mit einer Schusswaffe in der Hand stellten, seien ebenfalls bewaffnet. "Nur, unsere ist echt... das kann schlimm ausgehen", hieß es.

Darum: "Lass es bitte einfach sein!"

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(ben)