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Innerhalb einer Stunde sah der Körper einer 18-Jährigen so aus - jetzt warnt sie vor der tödlichen Krankheit

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Charlene Colechin ist eine junge, lebensfrohe Frau. Auf ihren Fotos in den sozialen Netzwerken lächelt die 18-Jährige selbstbewusst in die Kamera - nur auf den letzten Aufnahmen nicht. Sie zeigen eine Colechin, wie sie ihre über 3000 Facebook-Freunde nicht kennen: zerbrechlich und an ein Krankenhausbett gefesselt.

Das Mädchen will dennoch, dass alle Welt die schockierenden Aufnahmen sieht. Sie will vor der tödlichen Krankheit warnen, die sie ins Krankenhaus befördert hat: Meningitis. Innerhalb von einer Stunde ist ihr kompletter Kreislauf zusammengebrochen.



Sie schreibt:

"Das hier sind keine schönen Fotos. Aber sie zeigen, was Meningitis anrichten kann. Ich hatte den schlimmsten Typ der Krankheit, den man bekommen kann. Das alles wurde durch Bakterien ausgelöst. Was außerhalb meines Körpers passiert ist, hat mein Blut vergiftet.

Es sorgte dafür, dass alle meine Organe versagten. Das hätte mich eigentlich töten müssen. Anscheinend schafften sie es aber, mich wieder zurück ins Leben zu bringen. Weil sie sich auf die obere Hälfte meines Körpers konzentrierten und den unteren Teil wie meine Füße sich selbst überließen. Jetzt könnte ich sie verlieren - meine Zehen werde ich auf jeden Fall verlieren.

Bitte teilt diesen Post, um noch mehr Menschen darauf aufmerksam zu machen, wie ernst eine Meningitis werden kann und ist."

Bei den Flecken, die sich auf Colechins Haut abzeichnen, handelt es sich um sogenannte Einblutungen.

Meningitis oder Grippe?

In Deutschland erkrankten im Jahr 2014 3873 Menschen an der Hirnhautentzündung.

Die ersten Anzeichen auf eine Meningitis sind heimtückisch: Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit, Gliederschmerzen. Symptome, die auch eine Erkältung bedeuten könnten. Der Verlauf, der je nach Form der Krankheit auch zum Tod führen kann, schreitet rasend schnell voran.

Auf der Homepage des ehrenamtlichen Vereins "Gemeinsam gegen Meningokokken", der von Betroffenen und deren Angehörigen ins Leben gerufen wurde, können sich Interessierte über die Krankheit informieren.

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(lk)