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Nach diesem Muster wählte der Amokläufer von München seine Opfer aus

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SHOOTING MUNICH
Amokläufer von München machte im Keller Schießübungen im großen Stil | Arnd Wiegmann / Reuters
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Der Amokläufer von München hat im Keller seines Zuhauses Schießübungen veranstaltet. Das berichten verschiedene Medien unter Berufung auf das Bayerische Landeskriminalamt.

Die Polizei hatte schon kurz nach dem Amoklauf Einschusslöcher in einer Kellerwand des Mehrfamilienhauses gefunden, in dem der 18-Jährige lebte. Die Projektile stammen von der späteren Tatwaffe. Ganze 100 Schuss Munition soll er in dem Keller verballert haben.

Schüsse in Wohnungen offenbar nicht zu hören

Der junge Mann hatte am 22. Juli in und bei einem Münchner Einkaufszentrum neun Menschen und dann sich selbst erschossen.

In den Wohnungen über dem Keller sollen die Schüsse allerdings nicht zu hören gewesen sein.

Schüsse in Wohnungen offenbar nicht zu hören

Schon im August hatte das Nachrichtenmagazin "Focus“ berichtet, Ali David S. habe zusammen mit seinem Vater im Iran Schießübungen betrieben. Die Informationen wurden damals nicht offiziell bestätigt.

Außerdem hat die Polizei ein Muster erkannt, nach dem der Attentäter offenbar seine Opfer ausgesucht hat: Die Opfer sollen optisch jenen Menschen geähnelt haben, von denen sich Ali David S. gemobbt fühlte.

Berichten zufolge war er als Jugendlicher von anderen massiv beleidigt und ausgegrenzt worden.

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(lk)