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Umfragen belegen: AfD verliert an Zustimmung

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  • Aktuelle Umfragen sehen die Gunst der AfD leicht sinken
  • Laut Forsa kommt die AfD auf 13 Prozent - einen Prozentpunkt weniger als noch in der Vorwoche
  • Forsa-Chef Güllner sieht die "vorrübergehende Beruhigung der Flüchtlingsdebatte" als möglichen Grund

Während es für die AfD in den letzten Monaten zahlenmäßig nur aufwärts zu gehen schien, sehen aktuelle Umfragen die Popularität der Rechtspopulisten nun leicht sinken.

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden laut dem "Stern"-RTL-Wahltrend des Forsa-Instituts 13 Prozent die AfD wählen – ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche.

Der Insa-Meinungstrend der "Bild"-Zeitung belegt den Abwärtstrend: Laut diesem sinkt die Zustimmung zur AfD um einen halben Punkt auf 15 Prozent. Und auch eine aktuelle Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag" malte ein ähnliches Bild: Dort fiel die AfD gar von 14 auf zwölf Prozent.

"Die AfD wächst nicht mehr"

Warum die AfD gerade jetzt die Gunst der Wähler zu verlieren scheint, darüber lässt sich spekulieren. Forsa-Chef Manfred Güllner nannte gegenüber der Nachrichtenseite "Stern" die vorrübergehende Beruhigung in der Flüchtlingsdebatte als möglichen Hintergrund.

"Das Thema ist auf der öffentlichen Agenda nach hinten gerutscht." Zwar liege die AfD weiter bei 13 Prozent. "Aber sie wächst nicht mehr", sagte Güllner.

Gleichzeitig scheint sich die Union konstant zu halten: Forsa sieht sie bei stabilen 33 Prozent und Insa, wie bereits in der Vorwoche, bei 30 Prozent. Die SPD verliert laut Forsa einen Prozentpunkt und kommt auf 22 Prozent, Insa sieht die Sozialdemokraten stagnierend bei 21 Prozent.

Grüne und Linke legen laut den Ergebnissen beider Meinungsinstitute leicht zu und kommen laut Forsa auf auf elf und zehn Prozent und laut Insa auf jeweils 11,5 Prozent. Die FDP verharrt laut beiden Umfragen bei sechs Prozent (Forsa) beziehungsweise sieben Prozent (Insa).

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