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"Maischberger"-Talkshow im Livestream: Jubiläum zur 500. Sendung online sehen - Video

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  • Am 5. Oktober läuft "Maischberger" zum 500. Mal in der ARD
  • Thema der Jubiläumsfolge: Pleite für die Populisten - Sieg für Merkels Europa?
  • Im Video erklären wir, wie ihr das ARD-Programm online seht

Am 5. Oktober feiert Sandra Maischberger mit ihrer Talkshow 500. Jubiläum. Die erste Folge lief bereits im September 2003, damals noch unter dem Namen "Menschen bei Maischberger".

Die Jubiläumsfolge hat das Thema: "Pleite für die Populisten - Sieg für Merkels Europa?". Premierminister Viktor Orbáns hatte mit seinem Referendum in Ungarn über die Verteilung der Flüchtlinge in Europa keinen Erfolg: Nicht einmal 50 Prozent der Ungarn gaben ihre Stimme ab. Trotzdem ist das Thema Flüchtlingskrise in Europa noch nicht vom Tisch.

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Moderatorin Sandra Maischberger diskutiert mit ihren Gästen, wie weitreichend der Erfolg der Populisten in Europa tatsächlich ist und ob Merkels Flüchtlingspolitik nicht doch effektiver ist als deren Untergangsszenarien.

"Maischberger" im Ersten im Livestream sehen

Der ARD-Livestream ist der einfachste Weg, das Programm der ARD online live zu schauen. Ob Tagesschau, die Sportschau oder "Tatort" - in der Regel können deutsche Zuschauer die Sendungen der ARD sowie aller 14 Regional-Ausgaben kostenlos streamen. Nach der offiziellen Ausstrahlung stehen euch die Sendungen kostenlos in der Mediathek zur Verfügung.

Live-Streams von Das Erste

  • Live-Stream von Das Erste

  • Das Erste: Die Mediathek

  • App von Das Erste

  • Das Erste kostenlos bei TV Spielfilm live (Kooperationspartner der Huffington Post)
  • Die Gäste in der Jubiläumssendung am 5. Oktober

    • Lea Rosh, Journalistin:

    Sie glaubt an Merkels Flüchtlingspolitik: Ein Zerbrechen der EU, wäre ihrer Meinung nach eine Katastrophe. Die Haltung vieler osteuropäischer Länder sieht sie kritisch.

    • Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender Bündnis '90/ Die Grünen:

    Der Grünen-Politiker setzt sich für Volksentscheide auf Bundesebene ein. Die geringe Beteiligung am Referendum in Ungarn sieht er als positives Zeichen in der Flüchtlingsfrage.

    • Beatrix von Storch, stellvertretende Parteivorsitzende AfD:

    Von Storch hält das Ungarn-Referendum nicht für gescheitert. Sie selbst befürwortete Orbáns Kurs in der Flüchtlingsfrage. Sie fordert ein Referendum in Deutschland über den Verbleib in der EU.

    • Jean Asselborn, Außenminister Luxemburg:

    Schon vor dem Referendum forderte Asselborn einen Ausschluss Ungarns aus der EU, sollten Orbáns Forderungen erfolgreich sein. Er findet Ungarn behandle Menschen "fast schlimmer als wilde Tiere". Von Referenden hält er wenig.

    • Gergely Pröhle, ungarischer Diplomat:

    Für Pröhle ist das ungültige Referendum nicht mit einer Zustimmung zu Merkels Flüchtlingspolitik gleichzusetzen. Der Ungar sagt, die Stimmung im Land habe sich nach wie vor nicht geändert.

    (lk)