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Horror-Diagnose für Schauspieler Ben Stiller: Er hat Prostat-Krebs

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Christine Taylor stärkte ihrem Mann Ben Stiller während der Krebserkrankung den Rücken

Filmstar Ben Stiller (50, "Zoolander 2") hat sich nichts anmerken lassen - und hat in den vergangenen Monaten dennoch eine der schwersten Phasen in seinem Leben durchgemacht. An diesem Dienstag hat Stiller dem US-Radiomoderator Howard Stern (62) anvertraut: Er hatte vor zwei Jahren die schockierende Diagnose Prostata-Krebs erhalten. Auch wenn sich die Krankheit erfolgreich behandeln ließ, sitzt der Schock bei dem Schauspieler offenbar noch tief.

"Ich hatte Angst"

Was Ben Stiller vor zwei Jahren zum Zeitvertreib unternommen hat, das erfahren Sie in diesem Video bei Clipfish

"Das ist für mich völlig aus dem Blauen gekommen. Ich hatte keine Ahnung", erzählte Stiller in dem Interview. "Zunächst wusste ich nicht, was passieren wird. Ich hatte Angst. Es hat alles in meinem Leben zum Stillstand gebracht, denn man kann keinen Film planen, wenn man nicht weiß, was passieren wird." Erste Ratschläge habe er von seinem Kollegen Robert De Niro (73, "Taxi Driver") erhalten, sagte Stiller. De Niro hatte bereits vor Jahren eine Prostata-Krebs-Erkrankung überstanden.

Dass er die Diagnose nun doch noch publik macht, liege an seinem Willen, Männer auf prophylaktische Tests aufmerksam zu machen, sagte Stiller weiter. Der sogenannte PSA-Test habe ihm "gefühlt das Leben gerettet". "Es ist der zweittödlichste Krebs, dabei ist es einer der heilbarsten", berichtete der Star. Aber auch etwas Positives gebe es an der Erkrankung zu sehen: "Danach beschert es einem eine neue Wertschätzung für das Leben und der ganz Bullshit drumherum ist auf einmal nicht mehr so wichtig. Alle halbe Jahr lasse ich jetzt einen PSA-Test machen, um sicherzustellen, dass bei mir alles in Ordnung ist."