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Jetzt ist es sicher: Berlin wird rot-rot-grün

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MICHAEL MUELLER
Der SPD-Bürgermeister von Berlin, Michael Müller | Fabrizio Bensch / Reuters
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  • Heute beginnen in Berlin die Gespräche über eine rot-rot-grüne Koalition
  • Gestern hatten die Grünen als letzte der drei Parteien den Verhandlungen zugestimmt

In Berlin beginnen am heutigen Donnerstag die Verhandlungen zur Bildung einer rot-rot-grünen Landesregierung. Im Roten Rathaus treffen sich die je achtköpfigen Hauptverhandlungsgruppen.

Zunächst soll es weniger um Inhalte als um Organisatorisches gehen. Unter anderem wollen SPD, Linke und Grüne 13 Arbeitsgruppen einsetzen, die die Details des Koalitionsvertrags ausarbeiten. Bis Mitte November - so ist vorläufig avisiert - soll die Koalition stehen.

Schon am 8. Dezember könnte Michael Müller zum Bürgermeister gewählt werden

Am 8. Dezember könnte Michael Müller (SPD) dann erneut zum Regierenden Bürgermeister gewählt werden. Es wäre die bundesweit erste rot-rot-grüne Landesregierung unter Führung der SPD.

Mehr zum Thema: "Historische Wahl": Warum rot-rot-grün ein radikales Politexperiment wäre - und welche Folgen es hätte

Zuvor hatten die Grünen am Mittwochabend als letzte der drei Parteien Gesprächen mit SPD und Linken zugestimmt. Das Votum des 50-köpfigen Landesausschusses fiel einstimmig aus.

Spitzenkandidatin Pop sieht mehr Gemeinsamkeiten als früher

Vor der Abstimmung hatten die Grünen-Spitzenkandidatinnen Bettina Jarasch und Ramona Pop für ein Ja geworben. "Eine Regierungsbildung ohne uns Grüne ist nicht möglich", sagte Pop. Dieses Mal sehe sie anders als vor fünf Jahren bei Verhandlungen mit der SPD mehr Gemeinsamkeiten.

Jarasch warnte, ein Zurückfallen in rot-rote Regierungszeiten dürfe es nicht geben. SPD und Linke hatten in Berlin zehn Jahre zusammen regiert. Nur die Grünen könnten jetzt einen echten Neustart ermöglichen. "Wir glauben, dass ein solcher Aufbruch in dieser Dreierkonstellation möglich ist", warb Jarasch.

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