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Rapper Cro: Eigentlich wollte er nur Musik mit seinen Kumpels machen - dann kam die Karriere

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Er und seine Maske: Cro im Kinofilm

Manchmal kommen die Dinge einfach anders, als man sich das vorgestellt hat. Das kann auch Cro (26) bestätigen, der mit Alben wie "Melodie" in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den vergangenen Jahren mehrfach die Chartspitzen erklimmen konnte. "Ich wollte nie erfolgreich sein. Ich wollte nie Rapper werden. Ich wollte nur Musik mit meinen Kumpels machen", erklärt Cro jetzt im Gespräch mit dem "Playboy".

Er liebt seine Maske

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Seine berühmte Maske will der Musiker "niemals ablegen", wie er erklärt. Sie sei einer der Gründe, warum er auf dem Boden bleiben könne. "Sie ist das größte Glück der Welt. Ich liebe es, nicht erkannt zu werden. Ich kann die Maske nach einem Konzert ablegen und entspannt nach Hause laufen. Ein Justin Bieber kann das nicht, vielleicht dreht er deswegen so häufig durch. Genau das soll mir nicht passieren. Die Maske bewahrt mich davor, ein Arschloch zu werden."

In nur wenigen Jahren soll es Cro allerdings nicht mehr geben, zumindest nicht in der Form, wie der Rapper heute existiert. Seinen Hit "Easy" wolle er zumindest dann nicht mehr live performen: "Nein. Das wäre nicht mehr authentisch. Ich werde mich dann wohl neu erfinden müssen. Ich bin jetzt 26. In vier Jahren ist Cro, so wie er jetzt ist, Geschichte."

Cro im Kino

Davor kommt allerdings noch Cros Filmbiografie "Unsere Zeit ist jetzt" in die Kinos - am 6. Oktober. Spaß hatte er bei den Dreharbeiten aber anscheinend nicht sonderlich: "Mir hat die Schauspielerei keine große Freude bereitet. Ich bin überhaupt nicht der Selbstinszenierungs-Typ. Ich mag es auch nicht, der Held zu sein. Ich finde es viel geiler, einen Helden zu kreieren. Spielen soll den jemand anderes."