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Überfall auf Kim Kardashian: Wurden der Selfie-Queen ihre vielen Fotos zum Verhängnis?

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KIM KARDASHIAN
BAKOUNINE / Shutterstock.com
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Wie konnten die Einbrecher nur so viel über Kim Kardashians (35) Aufenthalt in Paris wissen, wunderte sich laut der Seite "Radar Online" ihr ehemaliger Bodyguard Steve Sanulis. Nun, vielleicht haben die Ganoven einfach den Twitter- und Instagram-Feed der millionenschweren Ehefrau von Rapper Kanye West (39) abonniert. Denn Kardashian ist dafür bekannt, ihre Follower quasi im Stundentakt über ihre sexy Rundungen, aber eben auch über die neuesten Abenteuer und Klunker zu informieren. Wurde ihr in Paris diese dekadente Zeigefreudigkeit nun vielleicht zum Verhängnis?

"Ring! Ring! Ring!"

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Wie die US-Seite "TMZ" berichtet, seien die Diebe äußerst zielstrebig vorgegangen. Englisch konnten sie angeblich nicht, nur ein Wort sollen sie laut des Berichts gekannt und immer wieder gerufen haben: "Ring!" Kardashian hatte vor nur vier Tagen ein Bild des riesigen Schmuckstücks, das ihr Mann West ("Yeezus") ihr geschenkt hat, auf Instagram gepostet - wirkte dieser Schnappschuss wie eine Art Diebstahl-Katalysator?

Zumindest könnten die französischen Diebe bei Kardashians Paris-Aufenthalt die Chance auf die prachtvolle Beute gewittert und eiskalt zugeschlagen haben. Zumal der Star auf dem Bild auch noch Klunker im Mund trägt - aus purem Gold, versteht sich. Insgesamt soll an besagtem Sonntag Schmuck im Gesamtwert von unglaublichen zehn Millionen Euro geklaut worden sein.

Danke für die Info!

Auch Privatpersonen warnt die Polizei schon seit längerem, bei den sozialen Kanälen wie Facebook, Twitter oder eben Instagram nicht über anstehende Urlaube zu informieren. Denn für geduldige Räuber können derartig unbedachte Updates die perfekte Information sein, um ein leerstehendes Haus vorzufinden und leichte Beute zu haben.

Natürlich befindet sich Kardashian nach dem bewaffneten Raubüberfall im Schockzustand, ungewöhnlich ist es daher nicht, dass sie seither nichts mehr Persönliches auf ihren Seiten veröffentlicht hat. Doch unter Umständen wird sie auch in Zukunft weniger Zeit damit verbringen zu posten, welche kostbaren Habseligkeiten sie gerade mit sich führt - denn wie ihr Aufenthalt in Paris gezeigt zu haben scheint, macht Gelegenheit tatsächlich Diebe.