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Billige ICE-Tickets: Warum die Aktion von Lidl viele Kunden wütend macht

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Billige ICE-Tickets: Warum die Aktion von Lidl viele Kunden wütend macht | dpa/HuffPost
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Die Freude unter Lidl-Kunden war groß: Der Discounter hatte angekündigt, ab Dienstag wieder ICE-Tickets für 49,90 Euro anzubieten. Laut einem Bericht der "WAZ" gab es zum Verkaufsstart aber massive Probleme - und haufenweise wütende Interessenten.

Es habe am Dienstagmorgen technische Probleme gegeben, schreibt die Zeitung. Tickets hätten gar nicht gekauft werden können oder nur einzeln, obwohl Lidl pro Kunde den Kauf von bis zu fünf Tickets erlaubt.

Die Bahn-Tickets wurden an den normalen Kassen verkauft, wo es laut "WAZ" zu langen Schlangen kam. In einigen Filialen mussten die Angestellten manche Kassen zu bahnticketfreien Zonen erklären, so heißt es in dem Bericht.

Probleme auch beim Einlösen der Tickets

Mittags teilte der Discounter laut der Zeitung mit, die Probleme seien behoben. Die Verzögerungen habe es nur in den ersten 20 Minuten gegeben. Allerdings hätten Kunden auch danach teils mit leeren Händen die Lidl-Filialen wieder verlassen müssen, so die "WAZ".

Mehrere Kunden berichten laut der Zeitung zudem, dass es Probleme mit dem Einlösen der Tickets gebe. Bei manchen Codes werde "Code ungültig" angezeigt, wenn man eine Zugfahrt buchen wolle.

Die Tickets für 49,90 Euro sind für zwei Fahrten im Fernverkehr der Deutschen Bahn vorgesehen. Um die Karten einzulösen, muss der Kunde einen Code angeben, der auf den Kassenbon gedruckt ist.

Auf Twitter machten Lidl-Kunden ihrem Ärger Luft:

Einzulösen sind die Tickets im Reisezeitraum vom 10. Oktober bis 18. Dezember 2016. Freitage sind ausgenommen, weil die Züge da bereits stark ausgelastet sind.

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(sk)