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Özdemir verteidigt Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2030

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Özdemir verteidigt Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2030 | Fabian Bimmer / Reuters
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  • Der Bundesrat fordert, dass ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden
  • Cem Özdemir verteidigt den Vorstoß: "Diesel und Benziner sind Auslaufmodelle"

Der Vorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, verteidigt den Vorstoß des Bundesvorstands, ab 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr zuzulassen. "Politik hat den Auftrag, auch Ziele und Vorgaben zu machen, dafür werden wir gewählt“, sagte er der Berliner "B.Z. am Sonntag".

"Die Autoindustrie selbst weiß doch am besten, dass Diesel und Benziner de facto Auslaufmodelle sind." Wer zu lange darauf setze, verschärfe die Klimakatastrophe und setze die Stärke der deutschen Wirtschaft aufs Spiel.

"Wir wollen ausdrücklich, dass hier weiterhin Autos gebaut und exportiert werden und bekennen uns zum Automobilproduktionsstandort Deutschland“, so Özdemir weiter.

"Deutschen Autobauern darf es nicht gehen wie Nokia-Handy"

Aber gerade deshalb dürfe es den deutschen Autobauern nicht so ergehen wie dem Nokia Handy. Die Hersteller dürften nicht "vom Wohlwollen des Pekinger Bürgermeisters abhängen, falls der eines Tages Verbrennungsmotoren die rote Karte zeigt“. Dies gelte es zu vermeiden.

Bereits im April hatte Grünen-Politiker Dieter Janecek in der Huffington Post ein Verbot von Neuwagen mit Benzin- und Dieselmotoren gefordert. "Um eine Innovationsdynamik in Gang zu setzen und dem Mobilitätsmarkt eine klare Richtung zu geben, sollte Deutschland sich ab dem Jahr 2025 bei der Neuwagenzulassung vom Verbrennungsmotor verabschieden", sagte Janecek damals.

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Vor einer Woche forderte dann der Bundesrat in einer Mitteilung an das Europäische Parlament, dass "spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie PKW zugelassen werden."

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