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In Köln festgenommener Syrer bezeichnet sich als IS-Mitglied

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SEK
Symbolbild: SEK-Beamte in Karlsruhe | Ralph Orlowski / Reuters
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  • 16-jähriger Syrer bekennt sich zur Terror-Miliz IS
  • Der Flüchtling war Mitte September in Köln festgenommen worden

Der in Köln festgenommene 16-jährige Flüchtling, der einen Sprengstoffanschlag geplant haben soll, hat sich einem Zeitungsbericht zufolge als Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannt.

Bei seiner Vernehmung nach der Festnahme am 20. September habe er außerdem bestätigt, dass er eine Bombe habe bauen wollen, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf das NRW-Innenministerium. Ein Ministeriumssprecher sagte am Samstag, einen entsprechenden Bericht habe man dem Landtags-Innenausschuss vorgelegt.

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Behörde geht von Blitz-Radikalisierung aus

Eine Spezialeinheit der Polizei hatte den Syrer unter Extremismusverdacht festgenommen. Kurz darauf war Haftbefehl wegen Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat erlassen worden.

Die Kölner Ermittler zeigten sich überzeugt, dass sich der 16-Jährige in kurzer Zeit radikalisiert hat und einen Sprengstoffanschlag geplant haben soll. In einem Internet-Chat habe er seine "unmissverständliche Bereitschaft" dazu geäußert und von seinem Gesprächspartner im Ausland konkrete Anweisungen zum Bau einer solchen Bombe erhalten.

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