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Weitere Klage gegen Gina-Lisa Lohfink

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GINALISA LOHFINK
Gina-Lisa Lohfink wird auf Unterlassung verklagt. | Adam Berry via Getty Images
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  • Gina-Lisa Lohfink wird nun auf Unterlassung verklagt
  • Das Model hatte zwei Männer beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben
  • Im August wurde sie wegen falscher Verdächtigung verurteilt

Nachdem Gina-Lisa Lohfink im August wegen falscher Verdächtigung verurteilt worden war, wurde das Model nun auf Unterlassung verklagt. Sebastian C., einer der beiden Männer, die Lohfink der Vergewaltigung beschuldigt hatte, ließ am Donnerstag durch seinen Anwalt Christian Gerlach die Klageschrift beim Landgericht Berlin einreichen.

Klage verlangt Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro

Wie der Spiegel berichtet, verlangt die Klageschrift, dass Lohfink bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld zahlt, wenn sie Sebastian C. weiter der Vergewaltigung und der Verabreichung von K.O.-Tropfen bezichtigt. Grund für die Klage sei, dass Lohfink auch nach dem Urteil die genannten Vorwürfe weiter in den Medien verbreitet habe.

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hatte Lohfink im August wegen falscher Verdächtigung zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt. Sie hatte behauptet, dass sie 2012 von Sebastian C. und dessen Bekannten K.O.-Tropfen verabreicht bekommen hatte und vergewaltigt wurde.

Das Gericht sah es allerdings als erwiesen an, dass es sich um einvernehmlichen Geschlechtsverkehr gehandelt hat.

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