Huffpost Germany

Reykjavík schaltet Straßenbeleuchtung aus, damit Bewohner die Polarlichter besser sehen

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken
  • Über Island leuchteten in den vergangenen Tagen Polarlichter außergewöhnlich hell
  • Die Hauptstadt Reykjavík schaltete am Mittwochabend deshalb für eine Stunde die Straßenbeleuchtung aus
  • Den Bewohnern sollte so eine besonders gute Sicht ermöglicht werden

Wegen eines beeindruckenden Schauspiels am Himmel hat die isländische Hauptstadt Reykjavík am Mittwochabend für eine Stunde ihre Straßenlichter ausgeschaltet. Bilder, die User auf Twitter und Instagram hochgeladen haben, zeigen: Es hat sich gelohnt.

Wie grüne Schleier zogen am Mittwochabend hell leuchtende Polarlichter über den Himmel von Reykjavík. Island ist aufgrund seiner nördlichen Lage berühmt für das beeindruckende Schauspiel am Himmel. Um die Polarlichter zu sehen, braucht man allerdings trotzdem etwas Glück. Man muss nicht nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, es bedarf auch eines wolkenfreien Himmels, um freie Sicht auf das Naturschauspiel zu haben.


Für die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde für ganz Island eine besonders helle "Aurora borealis" vorausgesagt.

Reykjavík knipste die Lichter aus

Normalerweise sind die Lichter am besten auf dem Land, fernab von hellen Städten zu beobachten. Die Stadt Reykjavík wollte ihren Bewohnern und ihren Touristen dieses Mal allerdings die Chance auf einen besonders guten Blick auf das Himmelsereignis bieten. Ab 22 Uhr wurde deshalb in mehreren Stadtteilen eine Stunde lang die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet.

Um die Sicht noch weiter zu verbessern, wurden Bewohner zudem ermutigt, auch die Lichter in ihrem Zuhause auszuschalten.

Hier sind ein paar Impresssionen von dem beeindruckenden Schauspiel:

Magical nights...

Ein von D•o•n•n•a D•T (@directionless_donna) gepostetes Foto am




Spectacular #northernlights tonight in #Reykjavik #Iceland 🙌🙌🙌

Ein von Daði Guðjónsson (@dadigud) gepostetes Foto am



Crazy shit #auroraborealis #northernlights #hallgrimskirkja

Ein von Freyja Melsted (@freytschi) gepostetes Foto am



Leifur og ljósin #auroraborealis #northernlights #nofilter #coolbutcold

Ein von Freyja Melsted (@freytschi) gepostetes Foto am


Last night the lights danced above Reykjavík and put on a beautiful show!

Ein von Hrefna Sveinbjörnsdóttir (@hsveinbjorns) gepostetes Foto am



Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png


Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

In einem großangelegten Projekt hilft der Verein SyrienHilfe e.V. vor Ort Menschen in Not, die ihre Heimat nicht verlassen können oder wollen. Seit 2012 setzen sich Ärzte, Ingenieure, Archäologen, Lehrer und Künstler in dem Bürgerkriegsland dafür ein, dass die Bevölkerung in ihrem eigenen Land ein würdevolles Leben führen kann.

Der Verein betreut Waisenkinder, organisiert medizinische Versorgung für Behinderte und chronisch Kranke und finanziert Lebensmittel und Unterkünfte.

Unterstütze sie jetzt auf www.zusammen-für-flüchtlinge.de, der zentralen Plattform für Projekte in der Flüchtlingshilfe von betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.

(lk)