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Diese 14 gruseligen Dinge haben Kinder zu ihren Eltern gesagt

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SCARY KID
Kinder erzählen manchmal unheimliche Dinge | Getty/Canva
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Kinder haben viel Fantasie. Sie können mit Freunden spielen, die nur sie sehen können und sich dabei die abenteuerlichsten Geschichten ausdenken.

Aber manchmal sprechen Kinder auch von Dingen, die sie gar nicht wissen können, oder die gar nicht ihrem Alter oder ihrer geistigen Entwicklungen entsprechen. Und dann kann es richtig unheimlich werden.

Auf der Online-Plattform Reddit haben zahlreiche Nutzer über die gruseligsten Dinge berichtet, die ihre Kinder je gesagt haben. Eine Auswahl:

1. “Als meine Cousine ungefähr zwei Jahre alt war, wurde ihre Mutter wieder schwanger. Eines Tages umarmte sie den Bauch ihrer Mutter und sagte: ‘Kleiner Bruder krank.’ Ein paar Tage später hatte sie eine Fehlgeburt.”

2. "Ich deckte gerade meinen zwei Jahre alten Sohn zu, als er 'Mach's gut, Papa' zu mir sagte. Ich sagte ihm, 'Nein, da man sagt Gute Nacht'. Darauf antwortete er: 'Ich weiß. Nur dieses Mal ist es 'Mach's gut'. Ich musste mehrmals in der Nacht nach ihm sehen, um sicher zu sein, dass alles in Ordnung ist."

3. "Als ich ein kleines Mädchen war, flippte ich einmal komplett aus, als ich mit meiner Mutter einkaufen ging und dort einen Mann sah. Das war ziemlich ungewöhnlich, weil ich ein eher ruhiges Kind war und mich immer gut benahm. Wir wurden schließlich gebeten den Laden zu verlassen.

Als wir ins Auto stiegen und meine Mutter mich fragte, was denn los sei, erzählte ich ihr, dass dieser Mann mich meiner ersten Mama weggenommen habe und mich unter seinem Haus versteckt habe. Er ließ mich dann dort ganz lange schlafen, bis ich wieder aufwachte und meine neue Mutter hatte. Ich weigerte mich daraufhin, normal im Auto sitzen zu bleiben und versteckte mich stattdessen im Fußraum, bis wir zuhause waren. Meine Mutter war total aufgelöst, schließlich ist sie meine biologische und damit offensichtlich meine 'erste' Mutter.”

4. “Mein Sohn sagt manchmal merkwürdige Dinge. Meist sind sie witzig, aber diesmal hat es mich ziemlich aus der Bahn geworfen. Er ist acht Jahre alt. Ich sagte ihm, wie sehr ich ihn liebe und wie dankbar ich bin, ihn in meinem Leben zu haben. Er sagte: ‘Ich habe mir dieses Leben nicht ausgesucht. Ich konnte nicht bestimmen, wie es anfing. Aber ich kann bestimmen, wie es enden wird.’”

5. “Als ich etwa vier Jahre alt war, unterhielt ich mich immer mit 'Herrn Peterson', wenn ich bei meiner Oma zuhause war. Er sah wie ein Landstreicher aus dem 19. Jahrhundert aus, hatte eine Gitarre und sang mir Blues-Lieder vor. Er erzählte mir, er sei gestorben, als er von einem Zug herunterfiel. Als ich etwa sechs Jahre alt war, hörte ich auf, ihn zu sehen.

Wie dem auch sei, vor sechs Monaten fand ich die alte Gitarre meines Vaters und begann, darauf zu spielen, als mein kleiner Cousin zu mir kam und sagte: 'Herr Peterson ist stolz auf dich' und dann einfach wieder ging. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll."

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6. "Mein Frau weckte unseren zwei Jahre alten Sohn eines Morgens auf. Als sie zu seinem Bettchen rüberging und ihm 'Guten Morgen' sagte, schob er ihr T-Shirt etwas hoch und legte seinen Kopf fragend schief. Sie fragte ihn, was er da mache und er antwortete: 'Ich schaue meine Schwester in deinem Bauch an.'

Sie lachte, aber später fanden wir heraus, dass sie damals in der zweiten Woche schwanger war und es tatsächlich ein Mädchen werden sollte. Wir hatten ihm bisher noch nicht erklärt, woher Babies kommen und auch nicht darüber gesprochen, ein weiteres Kind zu bekommen. Ziemlich gruselig."

7. "'Bevor ich hier geboren wurde, hatte ich eine Schwester, stimmt's? Sie und meine andere Mutter sind jetzt so alt. Ihnen ging es gut, als das Auto brannte, aber mir überhaupt nicht." Mein Sohn war vielleicht fünf oder sechs Jahre alt, als er diesen Satz sagte. Er sagte das völlig aus dem Nichts heraus."

8. "Mein Sohn war etwa viereinhalb Jahre alt und seine Schwester 18 Monate. Ich sagte ihnen, dass es mir wirklich leid täte, aber ich könne ihnen heute keine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, weil ich zu einem Meeting musste. Dafür würde ich ihnen morgen zwei vorlesen, um es wieder gut zu machen.

Daraufhin sagte mein Sohn: 'Ist schon ok, Mama. Tante Tracy wird uns vorlesen.' Meine Haare stellten sich auf und ich war mir sicher, dass ich mich verhört hatte. Ich fragte nach: 'Wer?' 'Na Tante Tracy, Mama. Sie sieht genau so aus wie du. Wenn wir ins Bett gehen, liest sie uns vor und singt für uns.'

Ich hatte ihnen bis dahin noch nie erzählt, dass ich eine eineiige Zwillingsschwester hatte, die aber tot zur Welt gekommen war. Sie hieß Tracy."

9. "Ich war mit meiner Schwester, ihrem Mann und ihrer zweijährigen Tochter zusammen. Wir sprachen über geliebte Menschen, die gestorben waren (mein Vater war erst vor kurzem von uns gegangen). Mein Schwager holte ein Bild seiner Mutter, die bei einem Autounfall gestorben war, als er sechs Jahre alt war. Als meine Nichte das Bild sah, fing sie an zu lachen. Wir fragten sie, was so lustig sei und sie sah uns an und sagte: ‘Das ist meine Freundin, die mir immer vorsingt.’ Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke.

10. "Die siebenjährige Tochter eines Freundes tat so, als würde sie mich ins Gefängnis bringen. Unsere Unterhaltung lief etwa so ab:

Ich: 'Was habe ich getan? Habe ich vergessen, meine Zähne zu putzen? Habe ich meine Hausaufgaben nicht gemacht?'

Sie: 'Du hast eine 23-jährige Frau umgebracht, als sie am frühen Morgen joggen ging.'

Ich: '...'

11. “Ein Kind aus der Vorschule, in der ich arbeite, sagte mir: ‘Du hast ein Baby in dir, aber du wirst keine Mami sein.’ An diesem Tag fand ich heraus, dass ich schwanger war und eine Woche später hatte ich eine Fehlgeburt.”

12. "'Warum weinst du?', fragte ich mein Kind.
'Böser Mann.'
'Welcher böse Mann?'
'Da.' Mein Kind zeigte hinter mir in eine dunkle Ecke des Raumes. Als ich mich umdrehte, fiel eine Lampe auf dem Bücherregal neben der Ecke um. Sie hat in dieser Nacht bei uns im Bett geschlafen."

13. "Wir fuhren eines Abends auf einem dunklen, verschneiten Highway - das letzte Stück einer 16-stündigen Autofahrt. Mein Sohn, der damals vier oder fünf war, saß auf dem Rücksitz und wurde ein wenig unruhig. Plötzlich versteckte er sein Gesicht hinter einer Decke und sagte laut: 'Ich will kein Glas ins Gesicht gekommen!' Kurz darauf kam vor uns ein Truck, der einige Schneemobile geladen hatte, ins Schleudern und drehte sich in der Fahrbahnmitte. Uns passierte glücklicherweise nichts. Aber es war trotzdem ein wenig unheimlich, als hätte er gewusst, dass direkt vor uns ein Unfall passieren würde."

14. "'Geh wieder schlafen, da ist niemand unter deinem Bett', sagte ich meinem Kind. Seine Antwort: 'Er ist jetzt hinter dir.'"

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