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Bruce Springsteen: Mit seinem Buch "Born to Run" sorgt er für Aufsehen

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Seit Jahrzehnten steht Bruce Springsteen (67, "Ramrod") auf den Bühnen dieser Welt, jetzt hat der 20-fache Grammy-Gewinner in seiner Autobiografie "Born to Run" (Heyne, 27,99 Euro), die in der deutschen Übersetzung auf über 670 Seiten kommt, in seinen eigenen Worten erzählt, wie er vom kleinen Jungen aus New Jersey zur Rocklegende wurde. Und nicht nur die Fans sind begeistert. In der "New York Times" ist über das Buch zu lesen, es sei wie eine von Springsteens Shows - "lang, ekstatisch, aufreibend, gefüllt mit Gipfeln und Tälern". Auch für den "Rolling Stone" ist das Buch wie ein nicht enden wollendes Konzert - inklusive vieler Dinge, die man über Springsteen bisher noch nicht wusste:

So erzählt er in "Born to Run", dass sein Vater psychisch krank gewesen war. Er sei in seinen Songs nicht ganz fair gewesen zu seinem Dad, so Springsteen. Ihre Geschichte lasse sich nicht so verallgemeinern, sie sei sehr viel komplizierter. Die gesundheitlichen Probleme seines Vaters - er soll unter anderem Stimmen gehört und Wahnvorstellungen gehabt haben - verschlechterten sich im Alter, verrät Springsteen. Er sei sogar einmal für drei Tage verschwunden gewesen.

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Springsteen selbst litt an Depressionen, wie er in "Born To Run" ebenfalls schreibt. Er hätte manchmal nicht mehr aus dem Bett aufstehen können, so der Musiker. Seine bekannte Energie sei ihm abhandengekommen. Neben Ärzten und Medikamenten hätte ihm auch seine Ehefrau Patti darüber hinweggeholfen. Mit ihr ist er seit 1991 verheiratet.