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Zunahme von Schwimmbad-Übergriffen durch Flüchtlinge: WDR entlarvt Meldung als Lüge

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Eine Recherche des WDR hat überprüft, ob die Anzahl der sexuellen Übergriffe in Schwimmbädern in NRW wirklich gestiegen ist | dpa
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  • Eine Recherche des WDR hat nun überprüft, ob die Anzahl der Delikte in NRW wirklich gestiegen ist

Immer wieder gab es in diesem Jahr Meldungen über sexuelle Übergriffe in Schwimmbädern durch Asylbewerber. Aber sind die Delikte im vergangenen Sommer parallel zu dem Zustrom von geflohenen Menschen tatsächlich gestiegen?

Eine Recherche der WDR-Sendung "Aktuelle Stunde" führte jetzt zu einem Ergebnis, das vor dem Hintergrund der Meldungen dieses Sommers überrascht: In den meisten Städten in NRW hat es im vergangenen Sommer nicht mehr sexuelle Übergriffe gegeben als in den Jahren zuvor.

In einigen Städten soll die Zahl der Übergriffe sogar rückläufig gewesen sein.

Die WDR-Sendung hat bei Polizeidienststellen und städtischen Badeanstalten in 30 verschiedenen Städten in NRW nachgefragt, ob es wirklich vermehrte Übergriffe gab und inwieweit Flüchtlinge daran beteiligt warten.

74 sexuelle Übergriffe hatte der WDR so recherchiert.

Wie kam es zu den Meldungen über vermehrte Übergriffe?

In manchen Städten wie Dortmund, Hamm und Köln habe die Zahl der gemeldeten sexuellen Übergriffe allerdings tatsächlich zugenommen. Wie der WDR berichtet, liegt das laut Polizei und den Trägern der Badeanstalten aber auch an einer gestiegenen Sensibilisierung im Zuge der wachsenden Zahl an Zuwanderern.

So seien vermehrt auch Übergriffe angezeigt worden, die sich im Nachhinein nicht als Delikte herausgestellt hatten.

Laut WDR hatten alle kontaktierten Stellen angegeben, dass es auch in den Jahren zuvor schon Übergriffe dieser Art gegeben habe, die aber weniger Aufmerksamkeit in der Bevölkerung erregt hätten.

Frank Scheulen, Sprecher des Landeskriminalamtes NRW sagte dem Sender: "Wir haben rückläufige Fallzahlen im Bereich der Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung", und erklärte: "Der Anteil der nicht-deutschen Tatverdächtigen, der lag in 2015 bei gerade mal 21 Prozent."

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(lp)