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Euskirchen: Eltern forderten Schulverweis des Koma-Prüglers - nichts passierte

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EUSKIRCHEN
An dieser Schule in Euskirchen wurde ein Zwölfjähriger ins Koma geprügelt | DPA
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Der Zwölfjährige, der an der städtischen Gesamtschule in Euskirchen einen Mitschüler ins Koma prügelte, war polizeibekannt. Er soll vor dem Vorfall bereits mehrmals andere Kinder an der Schule angegriffen haben.

Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter anderem unter Berufung auf den zuständigen Oberstaatsanwalt Robin Faßbender. Die Tat soll von mehreren Zeugen beobachtet worden sein.

Sammelkartenspiel war Grund für die Attacke

Eine Mutter berichtete der Zeitung, dass ihr Sohn in der Vergangenheit geschlagen worden sei. Die Übergriffe des Siebtklässlers seien der Schulleitung angezeigt worden - doch nichts sei passiert. Auf Forderungen nach einem Schulverweis habe die Schule nicht reagiert. Wie die Schule die Angelegenheit sieht, ist derzeit nicht bekannt.

Der Angreifer wohnte in einer betreuten Wohngruppe. Der Grund für den Angriff soll gewesen sein, dass er bei einem Spiel mit Sammelkarten verloren habe. Der angegriffene Junge liegt zurzeit mit schweren Schädelverletzungen im künstlichen Koma.

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(sk)