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Wissenschaftlich bewiesen: Diese 7 alltäglichen Dinge schaden deinem Gehirn

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Alltägliche Dinge können dich dumm machen. | Hinterhaus Productions via Getty Images
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Geben wir es zu: Wir wären alle gerne kleine Einsteins und halten uns durchaus für ziemlich clever. Doch mit vielen kleinen Dingen, die wir im Alltag tun, schaden wir unserer Intelligenz, ohne es zu merken.

Das sind die sieben größten Gefahren für unser Gehirn – und sie sind alle wissenschaftlich belegt:

1. Gesättigte Fettsäuren

Eine neue Studie des "Pennington Biomedical Research Center" legt den Schluss nahe, dass eine fett- und zuckerreiche Ernährung unsere geistige Leistung erheblich beeinträchtigt.

So leidet die Fähigkeit, sich neuen Situationen anzupassen, unter einer Ernährung, die auf gesättigten Fetten beruht. In einer Untersuchung mit Mäusen stellten die Forscher fest, dass nach vier Wochen ein deutlicher Rückgang der mentalen und körperlichen Leistung der Tiere einsetzte.

2. Multimedia Multitasking

Wer gleichzeitig den Laptop und sein Handy benutzt, könnte seinem Gehirn einen großen Schaden zufügen. Diesen Schluss legt eine Studie von Neurowissenschaftlern der University of Tokyo nahe. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen, die viele Geräte gleichzeitig benutzen, weniger graue Substanz in Bereichen des Gehirns vorweisen, die wichtig für die kognitive und emotionale Steuerung sind.

Das nächste Mal also Finger weg vom Buch, wenn im Hintergrund Musik läuft. Denn selbst das zählt laut Studie zum gefährlichen Multimedia Multitasking. Davon Candy Crush zu spielen, während man fernsieht, wollen wir gar nicht erst anfangen.

3. Google

Gefährlicher Trugschluss: Im Internet nach Dingen zu suchen, gaukelt uns vor, klüger zu sein, als wir tatsächlich sind. Das fanden 2015 Forscher der "American Psychology Association" heraus. Außerdem beeinträchtigt die große Flut an Informationen, auf die wir jederzeit zugreifen können, unsere Gedächtnisleistung.

4. Zu viel Zucker

Menschen mit einem hohen Blutzuckerspiegel leiden häufiger unter Gedächtnisstörungen. "Sogar für Menschen mit einem normalen Blutzuckerspiegel ist es eine vielversprechende Strategie, ihn zu senken, um Gedächtnisprobleme und kognitiven Verfall im Alter vorzubeugen", sagte Agnes Flöel, Autorin einer Studie der "American Academy of Neurology" zum Thema.

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5. Expertendenken

Besserwisser sind in Wirklichkeit weniger klug als sie denken. Forscher der Cornell und Tulane University fanden heraus, dass, je mehr Menschen meinen, über ein Thema zu wissen, desto eher tendieren sie dazu, völlig erfundene Fakten als wahr zu akzeptieren.

6. Schlechter Schlaf

Die negativen Auswirkungen von Schlafmangel oder schlechtem Schlaf sind gar nicht genug zu betonen. Ein müdes Gehirn muss härter arbeiten, um normale Leistung zubringen, während gleichzeitig das Kurz- und Langzeitgedächtnis leidet.

Auch die generelle Aufmerksamkeit und die Fähigkeit zur Planung sind nach einer schlechten Nacht massiv eingeschränkt. Eine Studie, die im "Journal of Neuroscience" erschien, kam sogar zu dem Ergebnis, dass wir unausgeschlafen die Gesichtsausdrücke von anderen Menschen weniger gut einschätzen können.

7. Körperliche Anstrengung

Sowohl geistiger, als auch körperlicher Stress führt zur Erschöpfung des Gehirns. Laut einer Studie , die im "Journal of Neurophysiology" erschien, wird während der körperlichen Anstrengung der präfrontale Kortex herunterreguliert, was zu einer eingeschränkten geistigen Fähigkeit führt.

Dabei ließen die Forscher ihre Pobanden noch nicht einmal ein schweißtreibendes Work Out absolvieren, die Testpersonen mussten lediglich einen Ball mit den Händen zusammendrücken. Das genügte, um eindeutige Ergebnisse zu erzielen.

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