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Nach Aussage über Afroamerikaner: Obama erteilt Trump Lektion in Geschichte

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OBAMA
US-Präsident Barack Obama erteilte Donald Trump eine Lektion in Geschichte | Drew Angerer via Getty Images
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  • US-Präsident Obama hat den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Trump eine Lektion in Geschichte erteilt
  • Trump hatte behauptet, den Afroamerikanern ginge es heute in den USA so schlecht wie nie zuvor

US-Präsident Barack Obama hat dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump eine Lektion in Geschichte erteilt. Trump hatte vor kurzem gesagt, Afroamerikanern gehe es in den USA heute so schlecht wie nie zuvor.

Obama entgegnete: "Ich glaube, sogar die meisten Achtjährigen würden sagen, dass die Sklaverei für schwarze Menschen nicht sehr gut war."

Er empfahl dem Republikaner einen Besuch im neuen Museum für afroamerikanische Geschichte und Kultur in Washington. "Unsere Geschichte sollte uns dazu antreiben, in der Zukunft mehr Fortschritte zu machen", sagte Obama in dem Interview des Senders ABC, das am Freitag ausgestrahlt wurde.

US-Wahlkampf geht in die letzte Runde

Das Museum soll am Samstag eröffnet werden.

Der Wahlkampf in den USA geht in die letzte Runde: Bereits am 8. November wählen die Amerikaner ihren nächsten Präsidenten. Wegen seiner Neigung zu rassistischen Kommentaren ist der republikanische Präsidentschaftskandidat Trump unter Afroamerikanern äußerst unbeliebt.

Trump war zudem viele Jahre lang der prominenteste Vertreter der sogenannten Birther-Bewegung, die behauptet, Präsident Obama sei außerhalb der USA geboren worden und damit laut Verfassung nicht berechtigt, US-Präsident zu sein.

Die Tatsache, dass Obama in Hawaii und damit in einem der 50 US-Staaten zur Welt gekommen ist, ließen sie nicht gelten. Diese Annahme nahm Trump im Zuge des aktuellen Wahlkampfs zurück.

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(lp)