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FDP-Politiker Kubicki bei Markus Lanz: Weshalb der AfD-Aufstieg gut für die Demokratie ist

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KUBICKI
Der FDP-Vize Wolfgang Kubicki bei "Markus Lanz" | ZDF Mediathek
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Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki kann dem Aufstieg der AfD etwas Gutes abgewinnen. "Man sollte die AfD nicht dämonisieren, sagte er in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz".

"Der demokratische Diskurs hat durch die Partei gewonnen", so der FDP-Vize. Dadurch, dass sie das "Ventil AfD" nutzen könnten, finde sich ein großer Teil der Menschen im demokratischen System wieder. Bin sehr gespannt, wie es weitergeht", beschreibt Kubicki die derzeitige Situation.

Kubicki: Ohne die Flüchtlingskrise wird die AfD verschwinden

Er rechnet aber damit, dass die Partei langfristig verschwinden wird. Für ihn gebe es nun zwei Möglichkeiten."Entweder die AfD wird friedfertiger - oder sie wird über kurz oder lang von der Bildfläche verschwinden." Sobald die Bevölkerung sehen würde, dass ein wesentlicher Teil der Flüchtlingskrise gelöst sei, würde die Partei auch ihr Wählerpotential verlieren.

Mehr zum Thema: FDP-Vize Kubicki: "'Wir schaffen das' war ein feiger Satz"

Kubicki zählt eine ganze Reihe rechter Protestparteien auf, die rasch wieder von der Bildfläche verschwunden sind: Die Schill-Partei, die einen Sommer lang 19 Prozent in Hamburg bekommen habe, die Republikaner in den 90er Jahren oder die NPD.

Dass er die AfD nicht dämonisieren will, heißt aber nicht, dass er sich auch eine Koalition vorstellen könne. "Wir reden mit denen schon, müssen aber nichts gemeinmachen."

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