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Hangover-Star bombardiert Hillary Clinton mit fiesen Fragen

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  • Hillary Clinton stellt sich in einem Interview den Fragen des Hollywood-Stars Zach Galifianakis.
  • Clinton will mit dem Auftritt offenbar bei jungen Wählern punkten
  • Sie musste sich aber so manchen fiesen Spruch gefallen lassen

In den Hangover-Filmen wurde Zach Galifianakis berühmt dafür, ein Baby vor sich herzutragen. Jetzt hat der Schauspieler auch die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton auf den Arm genommen.

Clinton war zu Gast in Zach Galifianakis’ Parodie-Talkshow "Between Two Ferns" und musste sich hierbei so manchen Scherz gefallen lassen - einige davon waren auch ziemlich unter der Gürtellinie.

In dem Comedy-Format, das auf der Video-Website „Funny or Die“ gezeigt wird, setzt sich der Hollywood-Schauspieler mit Berühmtheiten zwischen zwei Farne, um sie mit oft abstrusen Fragen zu bombardieren.

Die fiesen Fragen des Hangover-Stars

So fragte der Schauspieler Hillary Clinton, die unter Präsident Obama bereits die Position als Außenministerin innehatte: „Als Sekretärin, wie viele Wörter pro Minute können Sie tippen?“ Clinton wehrte diese Frage aber lediglich als "veraltet" ab.

Das Gespräch ging auch schnell auf Clintons Rivalen Donald Trump ein. Galifianakis fragte mit ernster Miene: "Wenn Sie sehen, wie gut das bei Donald Trump funktioniert, denken Sie dann auch manchmal: 'Oh, vielleicht sollte ich rassistischer sein'?" Clinton lachte und antwortete bloß mit einem Kopfschütteln.

Mehr zum Thema: George H.W. Bush will bei der Wahl für Hillary Clinton stimmen

Als die demokratische Präsidentschaftskandidatin dann ausnahmsweise einmal etwas ausführlicher auf eine Frage des Schauspielers antwortete, unterbrach er sie, um eine Werbeunterbrechung anzukündigen. Und die hatte es in sich. Galifianakis zeigte nämlich einen Wahlkampf-Spot von Donald Trump.

Einen Knüller sparte sich der Hollywood-Star aber noch für den Schluss auf. „Das hat Spaß gemacht Frau Clinton“, sagte Galifianakis, „wir sollten in Kontakt bleiben. Wie erreiche ich sie am Besten? Via E-Mail?“. Damit deutete er auf den E-Mail-Skandal hin, der Clinton schon lange verfolgt. Clinton schaute den Schauspieler daraufhin sprachlos an.

Warum macht Hillary Clinton das mit?

Um im US-Wahlkampf möglichst viele potentielle Wähler zu erreichen, besuchen die Präsidentschaftskandidaten traditionell eine TV-Show nach der anderen. Die parodistische Talkshow "Between Two Ferns" hat in den USA ein großes und vor allen Dingen junges Fan-Publikum.

Wie US-Medien berichten, hat Hillary Clinton zurzeit Probleme, junge Wähler zu überzeugen. Die Talk-Show von Galifianakis bietet da also eine gute Möglichkeit, das zu ändern.

Barack Obama hatte das im Jahr 2014 bereits vorgemacht. Er nutzte das Interview mit dem Schauspieler, um gekonnt Werbung für seine Gesundheitsreform zu machen. Das Video wurde auf Youtube über 16 Millionen mal angeschaut.

Ob Hillary Clinton einen ähnlichen Erfolg mit ihrem Auftritt hat, ist zu bezweifeln: Auf die witzigen und oft gemeinen Fragen von Galifianakis reagierte Clinton häufig nur mit verständnislosem Kopfschütteln. Schlagfertigkeit sieht anders aus.

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