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Wiesn-Schausteller planen Protest-Aktion: Gehen Donnerstag die Lichter aus?

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  • Die Schausteller auf dem Oktoberfest sind wütend auf die Stadt München
  • Die Eingangskontrollen nähmen ihnen die Wiesn-Besucher, klagen sie
  • Nun planen sie für Donnerstagabend eine Protestaktion
  • Im Video oben regt sich ein Wiesn-Schausteller auf

Die Budenbetreiber haben es dieses Jahr auf der Wiesn schwer. Nicht nur das schlechte Wetter macht ihnen zu schaffen, auch die von der Stadt München beschlossenen Eingangskontrollen auf dem Oktoberfest lassen die Umsätze einbrechen.

Laut einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung” sind viele Buden- und Fahrgeschäft-Betreiber unzufrieden mit der Stadt. Bei den Zugangskontrollen werde nur Rücksicht auf die Bierzelte genommen, kritisieren sie.

"Die Stadt hat zwar besondere Eingänge gemacht und besondere Regelungen getroffen für diejenigen, die Reservierungen für die Zelte haben", sagte Edmund Radlinger, Vorsitzender des Verbands der Münchner Schausteller und Marktkaufleute, der Zeitung. "Über die Schausteller hat man sich aber anscheinend weniger Gedanken gemacht."

"Wir dürfen die Situation nicht mehr verschweigen"

Viele von ihnen sehen durch die diesjährige Wiesn demnach ihre Existenz bedroht. "Wir dürfen die Situation nicht mehr verschweigen, die Stadt hat uns mit den Einlasskontrollen die Besucher genommen”, sagte ein Schausteller, der anonym bleiben will, gegenüber dem Nachrichtenportal “Focus Online”.

Nun wollen die Schausteller und Budenbesitzer ihrem Ärger Luft machen. Laut der “Süddeutschen Zeitung” plant eine große Gruppe unter den 403 Schaustellern für den heutigen Donnerstagabend eine Protestaktion. Um 21 Uhr wollen sie die Lichter an ihren Buden und Fahrgeschäften ausmachen.

Ob der Protest tatsächlich stattfindet, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt.

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