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Bei "Maischberger" geraten Frauke Petry und Sahra Wagenknecht aneinander

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  • Bei "Maischberger" trafen die AfD-Vorsitzende Frauke Petry und Linken-Chefin Sahra Wagenknecht aufeinander
  • Der zu erwartende Eklat blieb nicht aus
  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben

Mit Spannung war das Zusammentreffen der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry und der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht in der Talkshow "Maischberger" erwartet worden.

Und das Publikum wurde nicht enttäuscht: In der Sendung mit dem Titel "Das schwarz-rote Debakel: Volksparteien ohne Volk?" kam es zu genau dem Eklat, den man vorhergesehen hatte.

Zwischen den beiden Politikerinnen entbrannte sofort eine hitzige Debatte. Leider war sie derart engagiert, dass die Zuschauer kaum etwas verstehen konnten. Auch Moderatorin Sandra Maischberger wirkte angesichts des Wortgefechts der Politikerinnen eher hilflos.

Wagenknecht wies auf Widersprüche im Parteiprogramm der AfD hin und warf Petry vor, einen "Nazi" in den Berliner Reihen der Partei zu haben.

Barley: "Es nervt mich!"

Schließlich versuchte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley, die Streithähne zu trennen. "Es nervt mich! Wir haben nur ein Thema und wir sprechen andauernd über die AfD."

Mehr zum Thema: Barley zu Wagenknecht: "Schauen wir mal" - SPD bricht großes Tabu im TV-Talk

Die Frage, die im Raum stand, war natürlich, mit welchen Koalitionsabsichten die Parteien in den Wahlkampf für die Bundestagswahl 2017 ziehen würden. Der Einzige, der bereit war, ein Bündnis mit der AfD einzugehen, war der Ex-CDU-Wahlkampfmanager Peter Radunski. Allerdings nur, um die Rechtspopulisten einem "Existenztest" auszusetzen.

Barley will mit Wagenknecht reden

Und wie sieht es mit SPD und Linken aus? Wagenknecht gilt als die Politikerin, die mit ihrer ständigen Kritik an der SPD einem Bündnis am meisten im Wege steht. Doch SPD-Generalsekretärin Katarina Barley machte ihr ein Angebot. "Wir setzten uns mal in Ruhe zusammen", schlug sie vor. "Am besten gar nicht vor laufenden Kameras und dann schauen wir mal."

Wagenknecht reagierte zurückhaltend. Sie wies darauf hin, dass sie die Linke der SPD mehrmals angeboten habe. "Die Linke arbeitet sich an der SPD ab, begibt sich selbst aber nicht in die Verantwortung", erwiderte Barley.

Trotzdem - ein rot-rot-grünes Bündnis scheint immer realistischer zu werden.

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