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Hugh Grant: Darum steht er auf Sexszenen

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HUGH GRANT
Hugh Grant mag Sexszenen | Carlo Allegri / Reuters
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Es ist schon seltsam, mit Sexszenen in großen Hollywood-Filmen: Immer wieder kommen sie vor - aber eigentlich will niemand so richtig Spaß daran haben. Vor allem nicht die Schauspieler. "Unangenehm", "peinlich", "unbehaglich" sind Adjektive, die Stars gerne für die filmische Bettakrobatik verwenden. Einer sieht das aber ganz anders: Es ist Altstar Hugh Grant (56, "Wie schreibt man Liebe?").

Romantische Kuscheleien und Küsse seien stets gefährlich nahe am Klischee, erklärte der Mann, der in den 90ern vielleicht das Gesicht des Romantic-Comedy-Genres war, dem "W Magazine". "Aber Sexszenen sind etwas anderes! Die übliche Haltung zu Sexszenen ist, dass sie fürchterlich sind, unsexy und unnatürlich", sagte Grant. "Aber ich fand es immer anturnend, Sexszenen zu drehen. Ich mag das Gefühl, in einer sexuell aufgeladenen Situation zu sein, wenn man nicht in einer sein sollte."

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Zu hochkarätig für "Let's Dance" - leider.

Ob sich der Kommentar auf Grants Akzeptanz bei seinen weiblichen Drehpartnerinnen auswirken wird, bleibt abzuwarten. Möglich ist jedenfalls, dass der Star im selben Interview ganz vorsichtig auf ein anderes Engagement hingearbeitet hat. Denn Grant erzählte auch noch von einem weiteren "guilty pleasure": Seinem Faible für "Dancing With The Stars", das US-amerikanische Pendant zu der in Deutschland als "Let's Dance" bekannten Tanzshow.

"Insgeheim, ganz tief drinnen, würde ich es lieben, an dieser Show teilzunehmen", bekannte der 56-Jährige. "Sie ist superb! Aber - verdammt nochmal - ich halte mich selbst für zu hochkarätig, um da mitzumachen." Die Zeit wird also wohl zeigen müssen, wozu es zuerst kommt: Hugh Grants nächste Sexszene - oder sein Auftritt bei "Dancing With The Stars".