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In Köln festgenommener Syrer plante Sprengstoffanschlag

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SEK BERLIN
In Köln festgenommener Syrer plante Sprengstoffanschlag, Kontakte zum IS wahrscheinlich | Fabrizio Bensch / Reuters
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  • Durch die Festnahme eines jungen Syrers in Köln konnte wohl ein Sprengstoffanschlag verhindert werden
  • Der 16-Jährige soll sich in kurzer Zeit radikalisiert haben

Der gestern in einem Kölner Flüchtlingsheim festgenommene 16-jährige Syrer plante nach Erkenntnissen der Polizei einen Sprengstoffanschlag. Der Flüchtling könnte in Verbindung mit dem IS stehen. Die Polizei teilte mit, er habe in Internet-Chats "seine unmissverständliche Bereitschaft" bekannt, einen Anschlag zu verüben.

Der Jugendliche soll in Kontakt zu einer "im Ausland lebenden Person mit IS-Bezügen" gestanden haben, hatte die Kölner Staatsanwaltschaft zuvor bekannt gegeben. Das habe die Auswertung seines Handys ergeben.

Syrer lebte in Notaufnahmelager

Von einem Chatpartner im Ausland habe er "ganz konkrete Anweisungen" zum Bau einer solchen Bombe erhalten. Hinweise darauf, dass er sich bereits mit Materialien für den Bau eines solchen Sprengsatzes versorgt habe, gebe es dagegen nicht, sagte der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies. Ein konkretes Anschlagsziel sei nicht bekannt.

Der junge Mann war am Dienstag in einer Kölner Turnhalle festgenommen worden, die als Notaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge genutzt wird. In dem Gedränge, das durch den plötzlichen SEK-Einsatz entstand, wurden drei Flüchtlinge leicht verletzt. Von dem Jugendlichen ging nach Einschätzung der Polizei "eine ernstzunehmende Gefahr" aus.

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(bp)