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Toter Piratenpolitiker gestand Tat in einem Brief

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CLAUS BRUNNER
"Mein Leben, für dich lieber Wuschelkopf": Die verstörenden letzten Nachrichten des toten Piratenpolitikers | ullstein bild via Getty Images
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Der Piratenpolitiker Gerwald Claus-Brunner soll vor seinem Selbstmord seinen Mord an einem Mann gestanden haben. Er berichtete von seiner Tat in einem Brief an einen Fraktionskollegen, der der "Welt“ vorliegt.

Die Polizei geht daher davon aus, dass es keine weiteren Mittäter gibt. Claus-Brunner soll den 29-Jährigen Berliner Jan L. in dessen Wohnung durch stumpfe Gewalteinwirkung getötet haben. Die Leiche schaffte er dann offenbar mithilfe einer Sackkarre in seine Wohnung, wo er sich dann ersten Erkenntnissen zufolge mit einem Stromschlag selbst umbrachte.

Claus-Brunner war von anderem Mann besessen

Die Twitter-Nachrichten des toten Politikers geben einen Einblick in seinen psychischen Zustand vor der Tat. Noch am Freitag veröffentlichte Claus-Brunner ein Foto von Jan L.. Dazu schrieb er: "Meine Liebe, mein Leben, für dich lieber Wuschelkopf, für immer und ewig!“

Kurz später schrieb er: "Echter Kacktag heute, übertrifft sämtliche schlechten tage die ich je erlebt hatte bisher. Hoffe das Wochenende machts besser.“

Am Wochenende tötete er sich selbst. Jan L. soll nicht mit Claus-Brunner in einer Beziehung gewesen sein. Beobachter gehen davon aus, dass er Jan L. gestalkt hatte. Medien berichten, dieser habe schon im Juli Anzeige erstattet.

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(bp)