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Oktoberfest-Zelte bringen überall Kameras an - dahinter steckt nicht die Angst vor Terror

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OKTOBERFEST
Oktoberfest-Zelte bringen überall Kameras an - dahinter steckt nicht die Angst vor Terror | Ernst Haas via Getty Images
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Auf dem Oktoberfest herrschen dieses Jahr besondere Sicherheitsbestimmungen. Rucksackverbot, ein umzäuntes Gelände – und jetzt auch noch Überwachungskameras in den Zelten.

Die umstrittene Maßnahme soll jedoch nichts mit der Terrorangst auf dem Oktoberfest zu tun haben. Nein: Den Zelt-Betreibern geht es um das eigene Sicherheitspersonal.

"Wir haben die Kameras zum Schutz unserer Securities installiert", sagt Sprecher Stefan Hempl vom Hofbräu-Zelt zu "Focus Online". In der Vergangenheit sei es immer wieder dazu gekommen, dass Gäste nach Streitigkeiten Anzeige gegen Sicherheitsleute erstattet hätten.

Sicherheitspersonal wird häufig beschuldigt

Häufig Grund für die Anzeige: Gäste behaupteten, grundlos niedergeschlagen worden zu sein. Durch die Aufzeichnung des Geschehens soll in Zukunft besser beurteilt werden können, ob hinter den Vorwürfen etwas dran ist, oder die Schuld bei den – nicht selten – stark alkoholisierten Gästen zu suchen ist.

Auch die meisten anderen Zeltbetreiber haben Überwachungskameras installiert. "Überall, wo es wichtig ist", werde in diesem Jahr gefilmt, sagt etwa Toni Roiderer im Hacker-Festzelt "Himmel von Bayern“. Er hat insgesamt 30 Kameras angebracht.

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(bp)