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10 Lügen über Geld, die ihr mit 30 nicht mehr glauben solltet

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Thomas Barwick via Getty Images
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Mit 30 ist man endgültig erwachsen. Jedenfalls fühlen sich die meisten so, wenn dieser runde Geburtstag ansteht.

Und zum Erwachsenwerden gehört auch, dass man sich über vergleichsweise uncoole Dinge wie die Rente, Geldanlage und Versicherungen Gedanken macht. Also generell über finanzielle Dinge nachdenkt.

Dabei gibt es einige Lügen, die ihr mit 30 nicht mehr glauben solltet. Das sind wohl die zehn wichtigsten:

1. Geld ist nicht wichtig

Es gibt Studien, die zeigen, dass Armut krank macht. Das Robert Koch Institut hat 2010 Zahlen und Trends aus der Gesundheitsberichterstattung des Bundes zusammengefasst. Was dort zu lesen ist, ist erschreckend. Letztendlich ist es auch schon gefährlich für die Gesundheit, durch wenig Geld ständig unter Druck zu stehen und nicht zu wissen, wie die nächste Rechnung zu bezahlen ist.

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2. Alle kaufen Immobilien - deshalb muss ich es auch tun

Immobilien lohnen als Geldanlage derzeit kaum noch. Denn die Kaufpreise sind in den vergangenen Jahren so stark gestiegen, dass man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu viel für ein Haus oder eine Wohnung bezahlt. Experten empfehlen derzeit eher ungewöhnliche Geldanlagen wie Garagen in Großstädten.

3. Kein Mensch braucht Coachings

Sich coachen zu lassen und auf Seminare zu fahren gilt als Inbegriff der Karrieregeilheit. Das ist völliger Unsinn. Denn je mehr man sich beruflich entwickelt, desto besser geht es einem. Sie helfen außerdem, das Beste aus seiner Karriere zu machen.

4. Kleider machen keine Leute

Das Gegenteil ist der Fall. In passende Outfits für den Job zu investieren lohnt sich. Denn mit ihnen nehmen euch die Kollegen ernster und die Geschäftspartner sowieso. Eure Karrierechancen steigen.

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5. Besitz macht nicht glücklich

Die hippe Lampenkonstruktion über dem Esstisch. Das Geschirr, das Besteck, die Pfannen, die kleinen Gewürzregale und die hölzernen Schneidebretter. Ganz zu schweigen von der Waschmaschine. Der Spülmaschine. Dem brummenden 1,30-Meter-Ungetüm von einem Kühlschrank.

All das gehörte vor dem 30. vielfach noch der ganzen WG - jetzt kauft ihr euch die Dinge selbst. Und sie machen euch glücklich.

6. Die Börse ist nur etwas für böse Spekulanten

Wer mit Finanzexperten redet, wird es immer wieder hören: Zu einer soliden Altersversorgung gehört auch ein Aktienportfolio. Und das lässt sich durchaus auch mit den Aktien von ethisch korrekt handelnden Unternehmen oder über Ökofonds füllen.

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7. Die Bank hat immer recht

Mit seiner Bank lässt sich immer reden - ob über Kreditraten, die angepasst werden müssen oder Extras beim Konto. Banken sind überraschend oft bereit, ihren Kunden sehr weit entgegenzukommen. Denn auch sie fürchten, dass unzufriedene Kunden zur Konkurrenz abwandern.

8. Ich warte mit Investitionen bis ich mehr Ahnung davon habe

Wenn du nach diesem Motto handelst, dann wirst du ewig warten. Wissen kommt von machen - und schon kleine Schritte hin zur eigenen Geldanlage zahlen sich später aus.

9. Billigprodukte zu kaufen, spart Kohle

Denkt an das Sprichwort: Wer billig kauft, kauft zweimal. Kauft teure und gute Produkte - am Ende gebt ihr dafür nicht mehr aus.

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10. Ich werde eh nie reich, deshalb kümmert mich Geld nicht

Andersherum wird eine Wahrheit draus: Wer sich nicht um sein Geld kümmert, wird mit großer Wahrscheinlichkeit immer eine arme Kirchenmaus bleiben. Sicher: Geldanlagen machen einen nicht automatisch reich - aber sie helfen dabei, sich zumindest ein bisschen Wohlstand aufzubauen.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Eine ebenso simple wie geniale Idee steckt hinter dem Projekt World Bicycle Relief. Diese nämlich lautet: "Fahrrad = Mobilität = Bildung". So einfach kann Hilfe tatsächlich sein.

World Bicycle Relief stellt Menschen in Entwicklungsländern Fahrräder zur Verfügung, damit sie ihr Leben aus eigener Kraft verändern können. Denn in ländlichen Regionen Afrikas bedeutet ein Fahrrad ein großes Maß an Lebensqualität: Es verkürzt die Transportwege und erleichtert seinem Besitzer den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.

Mit über 200.000 Fahrrädern, die in Afrika montiert werden, und 1000 ausgebildeten Mechanikern hilft WorldBicycleRelief vor Ort dabei, Armut zu bekämpfen und fördert Bildung und die wirtschaftliche Entwicklung in Gegenden, die sonst von der Infrastruktur abgeschnitten wären.

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(lk)