Huffpost Germany

Sie änderte ein kleines Detail in ihrem Alltag - die Veränderung ist erstaunlich

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Wir Deutschen schlafen zu wenig: Nur sieben Stunden und 45 Minuten schläft der durchschnittliche Bundesbürger. Das ist im weltweiten Vergleich unterdurchschnittlich wenig. Und daran müssen wir etwas ändern.

Denn wie wichtig ausreichender Schaf sein kann, zeigte ein Experiment, das von der "Sleep School" in London durchgeführt wurde: Die Forscher baten 30 Frauen, über mehrere Tage hinweg eine bestimmte Anzahl an Stunden zu schlafen. Eine Teilnehmerin war die 46-jährige Sarah Chalmers.

Sarah Chambers sollte mehrere Tage lang nur sechs Stunden schlafen

Zu Beginn des Experiments hatte Sarah gute acht Stunden geschlafen und ließ sich von den Wissenschaftlern befragen und ihr Gesicht scannen.

Die 46-jährige Mutter dreier Kinder sollte für die Forschungseinrichtung, die bei dieser Untersuchung mit der Bettenmarke "Bensons for Beds" kooperierte, über den Zeitraum einer Arbeitswoche erst vier Stunden schlafen, und dann die nächsten Tage auf sechs Stunden erhöhen.

Am ersten Tag ging es Chambers noch ganz gut - sie fühlte sich wach und fit. Aber nach drei Tagen begann sie, sich unwohl zu fühlen. "Ich hatte ein seltsames Gefühl, wie bei einem Kater", sagte sie in der britischen Tageszeitung "Daily Mail". Sie wurde schneller müde und ihr Körper verlangte nach mehr Süßigkeiten, um aus dem Zucker Energie zu generieren.

Außerdem wurde die Mutter durch den Schlafentzug gereizter und emotionaler. Noch dazu begann ihre Haut, jeden Tag schlimmer auszusehen. Das zeigte vor allem der Gesichts-Scan der Forscher. Diese Bilder machten die Forscher von Chambers vor und nach dem Experiment, das weltweit von den Medien aufgegriffen wurde:

frau

"Ich habe es gehasst, mein Spiegelbild anzuschauen"

Chmabers schrieb als Fazit: "Ich sah so viel älter aus als 46 Jahre. Unter meinen Augen hatte ich dunkle Ringe bekommen und meine Haut sah stumpf und glanzlos aus, während meine Poren sich so vergrößerten, dass ich sie von weitem sehen konnte. Und zur Krönung bekam ich noch Pickel an meinem Kinn. Ich wurde schnell müde und war leicht aus der Fassung zu bringen. Ich habe es gehasst, mein Spiegelbild anzuschauen."

Die Studie wurde zwar eindeutig zu Werbezwecken veröffentlicht und nur an wenigen Teilnehmerinnen durchgeführt - und doch kann sie sehr anschaulich zeigen, dass zu wenig Schlaf unser Wohlbefinden, Aussehen und unsere Leistung ernsthaft beeinträchtigen kann.

Viele Wissenschaftler bestätigen die negativen Auswirkungen von Schlafmangel

Das bezeugen auch viele weitere Wissenschaftler: "Im Schlaf wird ein Wachstumshormon ausgeschüttet, das dafür sorgt, dass sich unsere Haut regenerieren kann“, erklärte Jürgen Zulley, Schlafforscher an der Universität Regensburg, der "Welt". "Wenn wir zu wenig schlafen oder die Tiefschlafphase gestört ist, die für die Ausschüttung des Hormons am wichtigsten ist, macht sich das sofort bemerkbar: Die Haut wird dünner, es kommt zur Faltenbildung."

Auch die die Schlafwissenschaftlerin Olivia Walch aus Michigan warnte in der "Süddeutschen Zeitung": "Es dauert nicht viele Tage mit zu wenig Schlaf, bis man funktional betrunken ist. Die Leistung lässt nach, aber die eigene Wahrnehmung der Leistung nicht."

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Auch auf HuffPost:

Studien belegen: Dieses Heilmittel hilft bei Schlafstörungen?

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.


Werdet zum Umwelthelfer

Keine Frage: Das Umweltbewusstsein in unserem Land hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch gewandelt. Viele fragen sich allerdings: Wie kann ich wirklich effektiv helfen?

Das ist gar nicht schwer. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org stellt die Huffington Post Projekte vor, die jeder von Euch unterstützen kann.

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. zum Beispiel setzt sich mit einem Projekt in Kenia für den Schutz und die Aufzucht von Elefantenbabys ein.

Denn noch immer werden ausgewachsene Elefanten wegen ihrer kostbaren Stoßzähne gejagt und getötet. Zurück bleiben verstörte Jungtiere, die auf sich allein gestellt sind und nicht überleben würden.

Die Elefantenbabys benötigen teure tierärztliche Versorgung und Verpflegung über mehrere Jahre, um schließlich wieder in die Wildnis entlassen werden zu können. Nach ihrem Aufenthalt im Waisenhaus sind die ausgewachsenen Tiere in der Lage, sich in bestehende Elefantenherden zu integrieren.

Unterstütze jetzt die Aktionsgemeinschaft Artenschutz bei ihrer Arbeit im Waisenhaus für Elefantenbabys auf betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.

(lp)