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9 Dinge, die dir dein Therapeut nicht verrät

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PSYCHATRIST
Auch Therapeuten sind nur Menschen. | iStock
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Wenn es um emotionale Belastung geht, wenden sich immer mehr Menschen vertrauensvoll an einen Therapeuten. Einer Studie der "British Association for Counselling and Psychotherapy" zufolge vertrauen besonders viele Menschen im Alter zwischen 35 und 44 darauf, dass ihnen ein Therapeut bei der Aufarbeitung ihrer Probleme helfen kann.

Auf der Internet-Plattform „reddit“ haben Therapeuten nun auf die Frage geantwortet, was sie ihren Patienten am liebsten sagen würden, es aber nicht tun:

1. Deine Eltern sind schuld, nicht du

"Deine Eltern sind verdammte Vollidioten, hör einfach nicht auf sie.“

2. Eigentlich sind deine Eltern diejenigen, die zur Therapie kommen sollten

"Das Problem liegt bei dir, Mama, nicht bei diesem Kind. Sobald du gehst, blüht dieses Kind förmlich auf und wir reden über Philosophie, Kunst, Musik, Video-Spiele und über alles Mögliche, das uns in den Sinn kommt. Sobald du wieder zurück kommst um ihn abzuholen, verschließt er sich wieder. Jeder Vollidiot erkennt die Dynamik dahinter und sie ist einfach nicht gesund."

3. Am liebsten würde ich meinen Patienten eine Lebens-Anleitung geben

"Manchmal muss ich mich zurückhalten um meinen Patienten nicht einfach zu sagen, was sie tun sollen."

4. Bitte übt, was wir gemeinsam besprochen haben

"Ich schätze das ist das Einzige, was ich meine Patienten wirklich ans Herz lege. Ich bitte sie, unbedingt ihre Hausaufgaben zu machen, die wir gemeinsam besprochen haben (außer natürlich sie wollen eigentlich gar keine Hilfe – das sollten sie uns allerdings sagen)."

5. Drogen und Alkohol sind schlecht und es ist nichts Glamouröses an ihnen. Das Leben ist kein Film.

"Zunächst einmal: Hör auf das Leben als etwas zu sehen, das es nicht ist. So spaßig es auch sein mag, inmitten einer Gruppe zu sitzen und sich gegenseitig Geschichten zu erzählen, es ist am Ende nur noch schwerer für dich, keine Drogen zu nehmen, als es verdammt noch mal sowieso schon ist."

6. Von nichts kommt nichts

"Die ganze Sache wird niemals besser, wenn du nicht bereit bist, daran zu arbeiten! Also fang endlich an, an dir zu arbeiten oder lass es ganz sein und geh nach Hause!"

7. Ein gut gemeinter Ratschlag von einem Massage-Therapeuten: Wahrscheinlich tut dir einfach nur deswegen alles weh, weil du übergewichtig bist

"Dein Rücken, deine Beine und dein ganzer Körper tun dir weh, weil du übergewichtig bist. Auch wenn du denkst, du hättest dir einen Muskel gezerrt – es liegt an deinem Übergewicht."

8. Hör endlich auf damit, dich "reparieren" zu wollen

"Wenn du dich weiterhin so fertig machst, wirst du immer nur versuchen dich selbst zu reparieren. Stattdessen solltest du an einem gesunden Selbstbild arbeiten, das widerspiegelt, wer du gerne sein willst. Darauf solltest du hinarbeiten, statt zu versuchen für alle Anderen perfekt zu sein.“

9. Lass dich bitte einfach scheiden

"Hört endlich auf eure Zeit zu verschwenden und um Gottes Willen hört auf euch gegenseitig fertig zu machen. LASST EUCH VERDAMMT NOCHMAL ENDLICH SCHEIDEN."

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Eine ebenso simple wie geniale Idee steckt hinter dem Projekt World Bicycle Relief. Diese nämlich lautet: "Fahrrad = Mobilität = Bildung". So einfach kann Hilfe tatsächlich sein.

World Bicycle Relief stellt Menschen in Entwicklungsländern Fahrräder zur Verfügung, damit sie ihr Leben aus eigener Kraft verändern können. Denn in ländlichen Regionen Afrikas bedeutet ein Fahrrad ein großes Maß an Lebensqualität: Es verkürzt die Transportwege und erleichtert seinem Besitzer den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.

Mit über 200.000 Fahrrädern, die in Afrika montiert werden, und 1000 ausgebildeten Mechanikern hilft WorldBicycleRelief vor Ort dabei, Armut zu bekämpfen und fördert Bildung und die wirtschaftliche Entwicklung in Gegenden, die sonst von der Infrastruktur abgeschnitten wären.

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(juk)

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