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Miriam Höller: So geht es ihr nach dem Tod ihres Freundes Johannes Arch

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Miriam Höller und Hannes Arch waren sechs Jahre lang ein Paar

Sechs Jahre lang waren Miriam Höller (29) und Hannes Arch (1967-2016) ein Paar. Dann starb der österreichische "Red Bull Air Race"-Weltmeister am 8. September bei einem Helikopterabsturz. Jetzt hat sich seine Freundin erstmals an die Öffentlichkeit gewandt - mit einem bewegenden Statement auf Facebook.

"Ich habe meinen Halt verloren"

Hannes Arch war Teil der "Red Bull Air Race"-Welt: Mehr dazu sehen Sie auf dieser DVD

"Vor einigen Tagen habe ich meinen Lebenspartner, meine große Liebe, meinen Halt verloren", beginnt die Ex-"Germany's Next Topmodel"-Kandidatin ihren rührenden Text. Das Leben wolle sie prüfen, aber sie sei stärker: "Es wird mich nicht zerstören, es wird mich weiter bringen, weiter als ich es mir je vorgestellt habe, denn Hannes ist näher und inniger bei mir, als ich ihn je gespürt habe."

Anschließend bedankt sich das Model für die große Anteilnahme und beschreibt den Mann, mit dem sie die vergangenen sechs Jahre verbringen durfte. Er habe die kleinen Dinge im Leben geschätzt und die Freiheit geliebt, die außergewöhnlichsten Dinge zu erleben. "Es gibt Menschen, die gehen, es gibt aber auch Menschen, die gehen und ein riesen Verlust sind. Hannes ist so jemand."

"Wir wollten bei 'unendlich' anfangen"

Sie habe ihn immer zu schätzen gewusst, schreibt Höller weiter. "Doch es war nicht genug". Das Wertvollste, das man im Leben habe, sei die Zeit und Leben heiße, mit der Zeit richtig umzugehen. "Für Hannes und mich war 'für immer und ewig' nicht genug, wir wollten mit 'unendlich' anfangen." Das Glück und die Liebe, die sie bei ihren gemeinsamen Erlebnissen geteilt haben, seien die Erinnerungen, die unendlich bleiben werden, schreibt die 29-Jährige abschließend.

Das Model und der Kunstpilot waren seit 2010 liiert. Arch war erfolgreicher Kunstflug-Pilot und wurde 2008 Weltmeister der Red Bull Air Race Series. Am 8. September war er mit seinem Hubschrauber verunglückt, als er im österreichischen Kärnten Almhütten mit Lebensmitteln versorgt hat.