Huffpost Germany

Nach Wahlniederlage: Berliner CDU-Chef will Parteivorsitz abgeben

Veröffentlicht: Aktualisiert:
FRANK HENKEL
Der Berliner CDU-Chef Frank Henkel will seinen Parteivorsitz abgeben. | JOHN MACDOUGALL via Getty Images
Drucken
  • Der Berliner CDU-Chef Frank Henkel will seinen Parteivorsitz abgeben
  • Damit reagiert Henkel auf den drastischen Wahlverlust seiner Partei in Berlin

Der Berliner CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel will nach den drastischen Wahlverlusten seiner Partei den Landesvorsitz abgeben. Der 52-Jährige werde bei der nächsten turnusmäßigen Wahl des Landesvorstands im kommenden Jahr nicht mehr antreten. Das teilte die Partei am Montag mit.

Die CDU fuhr bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin am Sonntag ihr bislang schlechtestes Ergebnis ein. Sie verlor 5,7 Prozentpunkte und erreichte nur noch 17,6 Prozent.

Henkel: "Niederlage mit Anstand und mit Würde akzeptiert"

"Wir haben unsere Niederlage mit Anstand und mit Würde akzeptiert. Das unterscheidet uns auch von der SPD hier in Berlin, die sich an diesem historischen Desaster auch für die Sozialdemokratie hier in Berlin ziemlich besoffen gefeiert hat“, sagte Henkel am Montag über die deutlichen Einbußen der beiden bisherigen Regierungspartner.

Der Berliner CDU-Spitzenkandidat sagte aber auch, dass er die Attacken der CSU in der Flüchtlingspolitik als einen Grund für die starken Einbußen bei der Abgeordnetenhauswahl sehe. Der öffentlich ausgetragene Streit der beiden Schwesterparteien sei alles andere als hilfreich gewesen, so Henkel.

Am Wahlabend hatte Henkel einen Rücktritt noch abgelehnt. CDU-Chefin Angela Merkel sagte in Bezug auf mögliche personelle Konsequenzen auf Landesebene lediglich: "Berlin wird alles gut machen."

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

In einem großangelegten Projekt hilft der Verein SyrienHilfe e.V. vor Ort Menschen in Not, die ihre Heimat nicht verlassen können oder wollen. Seit 2012 setzen sich Ärzte, Ingenieure, Archäologen, Lehrer und Künstler in dem Bürgerkriegsland dafür ein, dass die Bevölkerung in ihrem eigenen Land ein würdevolles Leben führen kann.

Der Verein betreut Waisenkinder, organisiert medizinische Versorgung für Behinderte und chronisch Kranke und finanziert Lebensmittel und Unterkünfte.

Unterstütze sie jetzt auf www.zusammen-für-flüchtlinge.de, der zentralen Plattform für Projekte in der Flüchtlingshilfe von betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.

(lp)