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Barmer-Studie: So unbeliebt ist der Besuch beim Zahnarzt

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Auswertung zeigt: Nur ein Drittel der Kinder geht überhaupt zum Zahnarzt | Tatyana Aleksieva Photography via Getty Images
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  • Erhebung der Barmer GEK: Kinder und Erwachsene meiden den Zahnarzt
  • Nur jedes dritte Kind geht zur Kontrolluntersuchung
  • Diese Folgen kann mangelnde Vorsorge haben

Die Krankenkasse Barmer GEK veröffentlicht nun erschreckende Zahlen zum Thema Zahnpflege. Diese zeigten: Die Deutschen sind äußerst faul, wenn es um das Thema Zahnarzt geht.

Demnach kamen im Jahr 2014 lediglich 33,9 Prozent der Kinder zur Früherkennungsuntersuchung. Besonders bei Kindern zwischen zwei und sechs Jahren ist diese Untersuchung jedoch sehr wichtig, um Karies und anderen Erkrankungen vorzubeugen. Die Krankenkasse empfiehlt, schon ab dem ersten Milchzahn die Zähne der Kinder untersuchen zu lassen.

Auch verhindert die Vorsorge, dass später einmal schmerzhafte und kostspielige Behandlungen notwendig werden.

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Auch Erwachsene scheuen sich vor dem Zahnarzt-Besuch

Die Eltern sind jedoch oftmals selbst nicht besser. Etwa 30 Prozent der Erwachsenen suchten ebenfalls 2014 kein einziges Mal ihren Zahnarzt auf. Auch die Vizeverwaltungsratsvorsitzende der Barmer GEK, Ute Engelmann, mahnt: "Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt sollten eigentlich Standard-Programm in jeder Familie sein."

Regelmäßige Vorsorge ist eine Grundvoraussetzung für langfristige Zahngesundheit. Und auch finanziell bringt der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt Vorteile: "Wer die Prophylaxe regelmäßig nutzt, kann sogar Geld sparen, da sich der Eigenanteil für Kronen oder Brücken deutlich reduziert", sagt Ute Engelmann von der Barmer GEK.

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(cho)