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Fritzi Haberlandt: Ein Dorf ist "wie eine große WG"

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Fritzi Haberlandt bei einer Veranstaltung in Berlin

Fritzi Haberlandt (41, "Erbsen auf halb 6") wohnt seit einigen Jahren in einem Dorf, in dem nur 100 Leute leben, wie sie der "Welt am Sonntag" sagte. Am Landleben genieße sie "die Nähe zur Natur, und die Stille, die da abends, nachts, auch tagsüber oft ist". Der Schauspielerin, die auch im Kirchenchor singt, gefalle es aber auch "wahnsinnig gut", den Mikrokosmos der Dorfgemeinschaft zu erleben: "Das ist einfach toll, es gibt so unterschiedliche Menschen, man kennt sich, man sorgt für einander, lässt sich aber auch wieder in Ruhe."

So ein Dorf sei wie "eine große WG" und sie fügt hinzu: "Mir tut das total gut, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Ich kriege einfach so viel mit von den Menschen, das finde ich super. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass ich das so toll finde."

Einen Trailer zu "Nebel im August" sehen Sie auf Clipfish

"Ein Gefühl von unendlich viel Zeit"

Dass manchmal der Handyempfang schlecht ist, störe Haberlandt nicht, wie sie der "Welt am Sonntag" weiter berichtete. Im Gegenteil: Die ersten Jahre hätten sie tatsächlich kein Internet gehabt, "das war natürlich noch besser". "Man ist dann schon total weit weg vom normalen Leben, und hat plötzlich ein Gefühl von unendlich viel Zeit. Es ist ja Wahnsinn, was man alles machen kann, wenn Handy und Internet erst mal wegfallen. Und man ist irgendwie immer draußen", sagt Haberlandt, die ab dem 29. September in dem Film "Nebel im August" in den Kinos zu sehen sein wird.