Huffpost Germany

Diese Worte ihres Ex-Manns dürften AfD-Chefin Petry nicht gefallen

Veröffentlicht: Aktualisiert:
FRAUKE PETRY
Der Ex-Mann Petrys distanziert sich von der Politik seiner Frau.http://www.bild.de/ | ASSOCIATED PRESS
Drucken
  • Ex-Mann von Frauke Petry unterstützt Merkels Flüchtlingspolitik
  • Zu seiner Ex-Frau geht er politisch auf Distanz

Der Ex-Mann von AfD-Chefin Frauke Petry, Sven Petry, distanziert sich von Aussagen seiner Ex-Frau zur Flüchtlingspolitik. Er unterstützte die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), sagte Petry "Bild am Sonntag".

"Merkels Entscheidung damals, die Grenze nach Ungarn zu öffnen, war richtig." Es sei schließlich um die Verhinderung "einer humanitären Katastrophe" gegangen.

Der evangelische Pastor, der selbst im September 2015 in die CDU eintrat, ist überzeugt, dass es zum Kurs von Merkel nur schlechtere Alternativen gebe. Den AfD-Slogan "Merkel muss weg" teilt er nicht: „Ich sehe für 2017 keinen besseren Kandidaten als sie.“

Der Theologe, der in Sachsen als Gemeindepfarrer arbeitet, distanzierte sich deutlich von der Aussage seiner Ex-Frau, den Begriff völkisch wieder positiv besetzen zu wollen: "Ich wüsste nicht, wie man den Begriff 'völkisch' positiv besetzen kann. Außer in der Propagandasprache der Nazis hatte er nie eine positive Bedeutung. Wer eine völkische Politik machen will, will keine Integration."

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Privat ist der seit Juni geschiedene Pastor wieder neu liiert: "Ja, ich habe eine neue Beziehung", sagte der Kirchenmann dem Blatt. Seine neue Lebensgefährtin stammt aus Kanada. Über seine Ex-Frau sagte Sven Petry: "Ich hege keinen Groll und wünsche ihr privat alles Gute. Wir kümmern uns weiter gemeinsam um die Kinder.“

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg


Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

In einem großangelegten Projekt hilft der Verein SyrienHilfe e.V. vor Ort Menschen in Not, die ihre Heimat nicht verlassen können oder wollen. Seit 2012 setzen sich Ärzte, Ingenieure, Archäologen, Lehrer und Künstler in dem Bürgerkriegsland dafür ein, dass die Bevölkerung in ihrem eigenen Land ein würdevolles Leben führen kann.

Der Verein betreut Waisenkinder, organisiert medizinische Versorgung für Behinderte und chronisch Kranke und finanziert Lebensmittel und Unterkünfte.

Unterstütze sie jetzt auf www.zusammen-für-flüchtlinge.de, der zentralen Plattform für Projekte in der Flüchtlingshilfe von betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.