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Vertrauter des Sängers behauptet: David Bowies Tod war Selbstmord

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DAVID BOWIE
Um den Tod des Musikers David Bowie ranken sich nun wilde Gerüchte | ASSOCIATED PRESS
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  • Britische Journalistin befeuert Gerüchte, David Bowies Tod sei Selbstmord gewesen
  • Ihre Behauptung: Der Musiker habe seinen Tod genauso inszeniert wie den Rest seiner Karriere

Der Tod des britischen Musikers David Bowie im Januar hat viele Menschen tief getroffen. Der Sänger sei nach einem 18-monatigen Kampf gegen den Krebs im Kreis seiner Familie gestorben, hieß es damals von einem Sprecher.

Doch nun gibt es zunehmend Zweifel an dieser Aussage: Die britische Journalistin Lesley-Ann Jones schreibt in der britischen "Daily Mail", der Musiker habe seinen Tod inszeniert und assistierten Selbstmord begangen.

Neuerscheinungen kurz vor dem Tod seien kein Zufall

Jones stützt sich für ihre Analyse auf die Aussagen des "BBC"-Radiomoderators Andy Peebles, der Bowie mehrere Male interviewt hatte.

"Zwei Single-Veröffentlichungen so nahe beieinander, das größte Album seiner Karriere an seinem 69. Geburtstag, und dann, zwei Tage später, stirbt er. Ich weiß nicht, wie Sie das finden, aber für mich ist das kein Zufall", hatte Peebles der britischen Journalistin gesagt.

Peebles spricht von "Sterbehilfe". Die eigene Familie hätte der Musikstar darin vermutlich nicht eingebunden – zu deren eigenem Schutz, spekuliert der Brite weiter. "Wer ihm geholfen hat, und wie genau sie es getan haben, werden wir nie erfahren."

Mehr zum Thema: David Bowie: So gedenkt Berlin seines berühmtesten Pop-Gasts

Peebles hat keine konkreten Vermutungen. Aber Bowie habe "absolut alles" in seiner Karriere inszeniert. "Warum sollte es mit seinem Tod anders sein?".

Auch der Manager und Produzent Simon Napier-Bell vertritt diese Theorie im Interview mit Jones. Wenige Tage vor Bowies Tod ist der Musiker auf der Straße vor seinem Apartment fotografiert worden.

Auf dem Bild trägt er einen schönen Anzug, eine Krawatte und einen Hut - und lacht über das ganze Gesicht.

Napier-Bell schlussfolgert daraus: "Es war eine vorsätzliche Handlung. Wie alles, was er tat. Er wusste, dass er sterben würde. Er hat sein Image bis ins letzte Detail kontrolliert."

Asche Bowies wurde in Nevada verstreut

Belastbare Beweise hat Napier-Bell neben diesen Aussagen allerdings keine. Und so überzeigend die Theorien für einige klingen mögen, sie bleiben reine Spekulation.

Wie die britische Tageszeitung "Mirror" berichtet, sei die Asche David Bowies Anfang September beim US-Festival „Burning Man“ in der Wüste von Nevada verteilt worden.

Dieses Video sorgt in Großbritannien für enorme Diskussionen

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(lp)