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Bundeswehr tötet 27 Pferde zu Versuchszwecken - und das ist noch nicht alles

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Soldaten der Bundeswehr töteten 27 Pferde zu Versuchszwecken. (Symbolbild) | MakiEni's photo via Getty Images
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  • Die Bundeswehr hat im vergangenen Jahr 633 Tiere getötet
  • Das Verteidigungsministerium erklärt jetzt die Hintergründe für die Versuche

Tierfreunde werden diese Meldung nur schwer verdauen können: Die Bundeswehr hat im vergangenen Jahr 633 Tiere getötet. Bei Militär-Übungen und zu medizinischen Versuchen.

Wie die "Bild"-Zeitung erfuhr, setzt sich die hohe Zahl aus 414 Ratten, 70 Schafen, 70 Forellen, 52 Meerschweinchen und 27 Pferden zusammen. Die Versuche sollen "unter Narkose und unter Einsatz eines geeigneten Schmerzmanagements durchgeführt“ worden sein, erklärt das Verteidigungsministerium.

An den Schafen wurden Eingriffe durchgeführt, unter anderem seien sie als Blutspendetiere benutzt worden. An den Pferden wurde eine Impf-Studie durchgeführt.

Das Ziel der Tierversuche sei es laut dem Ministerium, den eigenen Tier-Bestand gesund zu halten.

Die Versuche an Tieren müssen im Vorfeld genehmigt werden - 2015 wurde jedoch nur ein einziger Antrag abgelehnt, der Grund: Einige Tiere wären erheblichen Schmerzen und Leiden ausgesetzt worden.

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(cho)