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Frau droht aus Eifersucht, Genfer Flughafen zu sprengen – die Strafe ist heftig

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GENEVA AIRPORT POLICE
Eine Frau hat im Genfer Flughafen einen falschen Bombenalarm ausgelöst - jetzt muss sie dafür bezahlen. | Pierre Albouy / Reuters
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  • Wegen eines falschen Bombenalarms auf dem Flughafen Genf bekommt eine Frau jetzt eine hohe Geldstrafe
  • Sie hatte den Falschalarm aus Eifersucht ausgelöst

Ende Juli hatte eine eifersüchtige Ehefrau einen falschen Bombenalarm am Genfer Flughafen in der Schweiz ausgelöst. Sie wollte damit die angebliche Geliebte ihres Mannes am Abflug hindern.

Für den Falschalarm muss sie jetzt teuer einstehen, wie die Schweizerische Online-Zeitung "Watson" berichtet.

90.000 Schweizer Franken – umgerechnet 82.000 Euro – muss die Frau für die Einsatzkräfte bezahlen. Neben den Stundensätzen für die Polizisten bekommt die Frau auch die Kosten für die Verpflegung und für die Spezialeinheit mit zwei Hunden aufgebrummt.

Frau zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt

Am 26. Juli hatte die 41-jährige Mutter von vier Kindern die Sicherheitskräfte angerufen und gedroht, am Flughafen eine Bombe zu zünden. Danach wurde ein Terminal des Genfer Flughafens evakuiert und 13.000 Personen auf dem Gelände kontrolliert.

Mehr zum Thema: So hart will die Polizei gegen Leute vorgehen, die Falschmeldungen verbreiteten

Die Frau wurde bald ausfindig gemacht. Sie kommt aus dem französischen Annecy und wurde wenige Tage nach dem Falschalarm der französischen Justiz vorgeführt. Das Gericht verurteilte sie zu sechs Monaten Gefängnis.

Höchste Strafzahlung für Falschalarm

Aus Genf erhält sie nun zusätzlich eine Rechnung. Ein Polizeisprecher sagte der schweizerischen Nachrichtenagentur "sda", die Frau könne die Rechnung in mehreren Raten begleichen.

In Genf war noch nie eine derart hohe Strafzahlung für einen solchen Fall ausgestellt worden.

Er wollte wissen, warum seine Frau abends immer so müde ist – also spionierte er ihr nach

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(ben)