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Über Nacht wurden an der Themse in London scheinbar hunderte Schwimmwesten angespült - das ist der Grund

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THAMES LIFEJACKET
Am Ufer der Themse lagen plötzlich hunderte Rettungswesten. | ASSOCIATED PRESS
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  • In der britischen Hauptstadt London liegen plötzlich hunderte Rettungswesten am Ufer der Themse
  • Mit den Westen soll eine wichtige Botschaft verbreitet werden

Am Donnerstagmorgen lagen plötzlich mehrere hundert Rettungswesten an den Ufern der Themse in London. Zunächst dachten Passanten, die Westen wären angespült worden.

Bei den Rettungswesten handelt es sich allerdings um eine Kunstinstallation, die an die Menschen erinnern soll, die auf der Flucht aus Krisengebieten ihr Leben riskiert haben.

Die Debatte soll neu entfacht werden

Die Wohltätigkeitsorganisationen "Action Aid“ und "Islamic Relief“ haben die Installation in London organisiert. Wie Eva Watkinson, Campaign-Manager von "Action Aid“, auf der Internetseite der Organisation erklärt, soll die Kunstaktion die Debatte um die Hilfe für Flüchtlinge neu entfachen.

Die politischen Reaktionen auf die Flüchtlingskrise, so Watkinson, seien bislang nämlich frustrierend langsam. Ihrer Meinung nach mache die britische Regierung nämlich bislang viel zu wenig, um die Krise zu meistern.

Ein viel zu vertrautes Bild

Eva Watkinson fasst die Botschaft der Kunstaktion schließlich so zusammen: "Wir rufen das Vereinigte Königreich dazu auf, mehr zu tun, um Flüchtlinge Willkommen zu heißen, die Rechte der Menschen auf der Flucht zu respektieren und die Ursachen der Migration anzupacken: Konflikte, Klimawandel und Ungleichheit“

Das Bild der Rettungswesten, wie es nun auch mitten in London zu sehen war, sei nämlich mittlerweile viel zu vertraut geworden.

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(vr)