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Sie hängte nur ihre Unterwäsche auf – und bekam diese böse Nachricht

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Manche Menschen besitzen einfach keine Scham.

In dem beschaulichen Dörfchen Stokeinteignhead im Süden Englands spielt sich gerade eine Posse ab, die sich nicht einmal ein Autor eines Reality-TV-Formats ausdenken könnte: Als die 65-jährige Dorfbewohnerin Rozamund Perrin eines Morgens ihre Tür öffnete, fand sie dort eines ihrer Unterhöschen vor, das sie vorher zum Trocknen rausgehängt hatte - und einen Zettel.

Darauf stand mit einigen Grammatik- und Rechtschreibfehlern: "Es ist absolut unanständig, diese Art von Kleidungsstück draußen aufzuhängen - in Sichtweite der Grundschule des Dorfes. Es gibt Gemeindemitglieder, die es begrüßen würden, wenn Sie in Zukunft davon absehen. Danke."

Nachbarn stören sich an dem Anblick von Perris Höschen

Doch mit ihrem Ziel, Perris Höschen zukünftig vor den Augen der Öffentlichkeit abzuschirmen, konnten die Verfasser des Zettelchens im Zeitalter des Internets nur scheitern. Charlotte Wilkinson, die Tochter von Perrin, postete den Zettel auf Facebook und schrieb dazu:

"Dieses kleinkarierte Prüderie in diesem Dorf ist unglaublich. Meine Mama hat diese Notiz zusammen mit ihrem Unterhöschen vor ihrer Tür gefunden. Ich wusste nicht, dass es ein Gesetz gibt, das verbietet, deine Unterwäsche auf die Leine zu hängen? Dieser prüde Mensch kann nicht einmal buchstabieren."

Die Internetgemeinde spricht Perris Mut zu

Ihr Post wurde schon über 500 Mal geteilt. Viele Menschen sprachen Perris und Wilkinson Mut zu und ein paar Frauen versprachen, ihnen noch mehr Höschen zu schicken, die sie dann draußen aufhängen können.

Sogar die englische Presse hat den Vorfall aufgegriffen und die Dorfbewohner befragt - mit unterschiedlichen Ergebnissen. Offenbar ist die Höschen-Affäre noch nicht beendet.

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(bp)