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Boomender Tourismus in Griechenland schafft Zehntausende neue Arbeitsplätze

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GREECE BEACH
Der Tourismus sorgt in Griechenland für einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. | Milos Bicanski via Getty Images
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  • Der Tourismus sorgt in Griechenland für einen Rückgang der Arbeitslosigkeit
  • Aber nicht alle griechischen Inseln profitieren von dem Boom

Trotz der anhaltenden Finanzkrise ist die Arbeitslosigkeit in Griechenland zurückgegangen. Grund dafür ist vor allem der boomende Tourismus.

Die Wochenzeitung "Die Zeit" berichtet unter Berufung auf die griechische Zeitung "Kathimerini", dass in diesem Jahr von den 250.000 neu geschaffenen Arbeitsplätzen vier von fünf Stellen (210.000) auf den Fremdenverkehr entfallen.

Jugendarbeitslosigkeit weiterhin enorm

Die Arbeitslosigkeit betrug im zweiten Quartal des Jahres 23,1 Prozent. Zum Vergleich: Im gleichen Vorjahreszeitraum betrug sie 24,6 Prozent und im ersten Quartal 2016 24,9 Prozent. Dies teilte am Donnerstag das griechische Statistikamt mit.

Die Situation für Jugendliche bleibe aber weiterhin problematisch. Fast jeder zweite junge Mensch sei im Land ohne Job.

Flüchtlingskrise schreckt Touristen ab

Der Bericht kennt aber auch klare Gewinner: Kreta, die Kykladeninseln wie Mykonos oder Naxos sowie die Inseln im Ionischen Meer wie beispielsweise Korfu verzeichnen einen starken Zuwachs an Touristen. Insgesamt seien in diesem Jahr bereits 753.000 mehr Touristen gekommen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres angekommen.

Mittlerweile mache die Tourismusbranche und die mit ihr verbundenen Unternehmen ein Viertel des Bruttoinlandproduktes (BIP) Griechenlands aus.

Allerdings schreckt die Flüchtlingskrise auch Besucher für die Inseln im Osten der Ägäis ab. Auf den wichtigsten Inseln Kos und Samos gingen die Touristenzahlen um 15 Prozent beziehungsweise 26 Prozent zurück. Auf Lesbos seien es sogar 60 Prozent weniger Touristen als 2015 bisher.

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(lk)