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Ex-Außenminister rechnet in geleakten Mails mit Trump und Clinton ab

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COLIN POWELL
Der ehemalige US-Außenminister Colin Powell | Wally McNamee via Getty Images
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  • Der ehemalige US-Außenminister Colin Powell hat keine hohe Meinung von den beiden Präsidentschaftskandidaten
  • Das zeigen geleakte E-Mails Powells
  • Er selbst bestätigte deren Echtheit

Der ehemalige US-Außenminister Colin Powell ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. In E-Mails des Republikaners, die am Mittwoch öffentlich wurden, übt er vernichtende Kritik an den beiden Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton.

Powell bezeichnet Trump als "nationale Schande". Er spreche die schlimmsten Instinkte der Republikaner und der weißen Mittelschicht an.

"Clinton macht mit ihrer Überheblichkeit alles kaputt"

Clinton kritisiert er für ihren Umgang mit der E-Mail-Affäre. "Alles was (Clinton) anfasst, macht sie mit ihrer Überheblichkeit kaputt", schreibt Powell. Sie habe es versäumt, die Vorwürfe rechtzeitig aus der Welt zu räumen.

Die Demokratin hatte in ihrer Zeit als Außenministerin vorschriftswidrig einen privaten E-Mail-Server für ihre Kommunikation benutzt. Auch Powell nutzte in seiner Amtszeit (2001-2005) einen privaten Account. Aber in den E-Mails besteht er darauf, dass das etwas anderes gewesen sei.

Powell bestätigte NBC News die Echtheit der gehackten Dokumente. Die Hacker seien im Besitz vieler weiterer E-Mails, sagte er. Die Enthüllungsseite "DCLeaks.com" hatte den Schriftverkehr online gestellt. Die Dokumente waren passwortgeschützt, mehrere US-Medien veröffentlichten Auszüge daraus.

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