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100 Jahre Roald Dahl: Sieben Fakten zum 100. Geburtstag des Autors

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Auch die Vorlage für

Die Verfilmung von Roald Dahls (1916-1990) Kinderbuch "BFG: Big Friendly Giant", im Deutschen "Sophiechen und der Riese", startete im Sommer in den Kinos. Als Dahl das Buh 1982 schrieb, soll er den ursprünglichen Namen des Kindes abgewandelt haben. Eigentlich sollte die Figur ein Junge namens Jody sein. Da seine erste Enkeltochter aber Sophie hieß, benannte er das Mädchen im Buch nach ihr. Doch nicht nur diese Figuren stammen aus der Feder des gebürtigen Walisers, der am heutigen 13. September seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Sieben interessante Fakten über den Kult-Autor:

Bleistift und gelbes Papier

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Legendär ist beispielsweise, dass Roald Dahl alle seine Kinderbücher in einer kleinen Hütte in seinem Garten geschrieben hat - und zwar immer mit Bleistift und auf gelben Papier.

Er war Spion

Im Zweiten Weltkrieg war der Brite Kampfpilot. Später soll Dahl außerdem für den Geheimdienst MI6 gearbeitet und dabei Informationen an Washington weitergegeben haben. Zur gleichen Zeit war angeblich auch Ian Fleming (1908-1964) - Erfinder von "James Bond" - beim MI6. Und die beiden Männer sollte in Zukunft noch mehr verbinden.

Dahl schrieb ein "Bond"-Drehbuch

Das Drehbuch zur Verfilmung von Flemings Roman "James Bond 007 - Man lebt nur zweimal" (1967) stammt von Dahl. Er lieferte allerdings ein Ergebnis ab, das zum ersten Mal in der Geschichte der Bond-Filme nur noch sehr wenig mit der Buchvorlage gemeinsam hatte. Auch am Script des britischen Musical-Fantasyfilms "Tschitti Tschitti Bäng Bäng" (1968), der ebenfalls auf den Figuren eines Buchs von Ian Fleming basiert, schrieb Dahl mit.

Neue Wörter

Roald Dahl soll mehr als 250 neue Wörter erfunden haben. Diese Sammlung wird "Gobblefunk" genannt und kommt vor allem in "The BFG", aber auch in seinen anderen Werken wie "Charlie und die Schokoladenfabrik" vor.

Die Gremlins kommen von Dahl

"James und der Riesenpfirsich" (1961) ist eigentlich gar nicht Dahls erstes Kinderbuch. 1943 verfasste er "The Gremlins" - im Auftrag von Walt Disney, der Film der daraus entstehen sollte, kam aber nie zustande. 1984 erschien dann "Gremlins - Kleine Monster" in den Kinos und Produzent Steven Spielberg hatte einen Gastauftritt. Die kleinen Monster aus dem Film sind inspiriert von Dahls Figuren.

Vorwürfe

Der Autor von "Matilda" und "Hexen hexen" war nicht nur sehr erfolgreich, Dahl wurde auch häufig zensiert, unter anderem galten einige seiner Werke als sexistisch. Zudem gab es nach der Veröffentlichung einer Literaturkritik für das Magazin "Literary Review" Antisemitismus-Vorwürfe gegen ihn.

Mit Bleistift begraben

Als Roald Dahl am 23. November 1990 starb, wurde er angeblich unter anderem mit einer Motorsäge, seinen Lieblingsbleistiften, Schokolade, seinem Billard-Queue und Rotwein begraben - den wichtigsten Dingen in seinem Leben.