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So widerlich kommentierte Trump den Anschlag auf das World Trade Center

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DONALD TRUMP
Mark Wallheiser via Getty Images
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  • In einem Interview über den 11. September prahlte Trump, sein Gebäude sei nun wieder "das höchste" in New York
  • Immer wieder kommentiert der Präsidentschaftskandidat den 11. September auf unpassende Weise

Es ist ein Kommentar, der verstört. Vor allem, wenn man sich in Erinnerung ruft, was der 11. September 2001 für die westliche Welt bedeutet. Donald Trump prahlte damit, dass sein Gebäude jetzt wieder "das höchste" in New York wäre - nur wenige Stunden, nachdem die Türme des World Trade Centers in sich zusammen gefallen waren. Es ist eine Aussage, die den Republikanischen Präsidentschaftskandidaten jetzt, 15 Jahre später, in Bedrängnis bringt.

Das entsprechende Audio-Material hat ein Reporter des "Politico"-Magazins, Michael Kruse, am Samstag veröffentlicht. Während eines zehnminütigen Interviews mit der lokalen Fernsehstation "WWOR" hatte Trump die Gelegenheit genutzt, über seinen Wolkenkratzer im Financial District zu sprechen, der nur wenige Blocks von den zerstörten Türmen entfernt liegt.

Trump: World Trade Center "ein Stück Schrott"

"Die Nummer 40 der Wall Street war das zweitgrößte Gebäude in Downton Manhattan und es war vor dem World Trade Center tatsächlich das höchste - und dann, als als das World Trade Center gebaut wurde, wurde es als das zweithöchste bekannt. Und jetzt ist es wieder das größte", sagt Trump in dem Clip, während auf dem Bildschirm gerade Bilder der fallenden Türme zu sehen sind.

Trump sorgt immer wieder für Riesenwirbel, wenn es um die Anschläge vom 11. September 2001 geht.

Der New Yorker Milliardär hat das neu gebaute World Trade Center kürzlich als "widerlich" und "ein Stück Schrott" bezeichnet. Im vergangenen Jahr hatte er behauptet, ohne dabei irgendwelche Beweise anzuführen, dass "tausende" Muslime an den Attentaten am 11. September beteiligt" gewesen wären. Und immer wieder versucht er, den 11. September vor allem für sich selbst zu nutzen.

Der Text stammt aus der Huffington Post USA und wurde von Amelie Graen aus dem Englischen übersetzt.


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(vr)