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Suizid auf Autobahn in Taiwan: Busfahrer reißt 25 Menschen in den Tod

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BUS
Der Bus brannte vollständig aus. | dpa
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Schockierende Nachrichten aus Taiwan: Ein Busfahrer hat sich und 25 weitere Personen bei einem Verkehrsunfall getötet – wie sich jetzt herausstellte, scheint er vorsätzlich gehandelt zu haben.

Das tragische Unglück, das erst wie ein gewöhnlicher Verkehrsunfall erschien, ereignete sich bereits im Juli. Der Bus, der mit einer Touristengruppe aus China unterwegs war, war gegen eine Leitplanke geknallt und hatte Feuer gefangen. Alle 26 Insassen starben.

Wie die BBC jetzt berichtet, stellte sich bei Untersuchungen heraus, dass der Busfahrer zum Zeitpunkt des Unfalls betrunken gewesen war und offensichtlich geplant hatte Suizid zu begehen.

Tragische Details

Demnach soll der Fahrer kurz vor dem Unfall Benzin im Bus verschüttet und den Wagen daraufhin in Brand gesetzt haben. Daraufhin riss er das Steuer herum und der Bus prallte gegen die Straßenabsperrung.

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Besonders tragisch: Der Mann soll die Notausgänge verschlossen haben, sodass die Insassen im brennenden Bus gefangen waren.

Depression war bekannt

Der kritische, mentale Zustand des Busfahrers soll zudem seiner Familie und den Behörden bekannt gewesen sein. Nach mehreren Straftaten und den darauffolgenden Prozessen, soll der Mann depressiv gewesen sein.

So fanden sich auch Nachrichten seiner Schwester auf seinem Telefon in denen sie schrieb: "Liebst du die drei Kinder in deiner Familie nicht? Beschäme sie nicht. Wenn du das tust, wird es und alle beschämen", soll sie geschrieben haben.

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