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Diese Zettel zeigen, was George W. Bush am 11. September wirklich tat

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TERROR
George W. Bush versteckte sich nach den Anschlägen auf das World Trade Center nicht in einem Bunker. | Reuters
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Bereits 15 Jahre ist es her, dass Terroristen Passagiermaschinen in die Twin Towers lenkten, doch die Erinnerung an den schrecklichen Terrorangriff 2001 ist immer noch präsent.

Zum Jahrestag der Katastrophe wurden nun neue Dokumente veröffentlicht, aus denen hervorgeht wie die Stunden nach dem Anschlag für den damaligen US-Präsidenten George W. Bush waren.

Akribisch wurde dokumentiert, was Bush sagte, was er tat und wo er sich aufhielt. Das ist besonders interessant, denn bisher wusste man wenig darüber, was geschah, nachdem Bush die Nachricht von den Terrorangriffen erhielt.

Aufzeichnungen des Pressesprechers

Man kennt zwar die Bilder, die sich im kollektiven Gedächtnis verankert haben, wie George W. Bush in einer Schule sitzt und Kindern vorliest, als ihm die schreckliche Nachricht überbracht wird. Doch wie es danach weiter ging, ist weitgehend unbekannt.

Nun hat sich das US-Magazin "Politico" daran gemacht, die Stunden nach dem Angriff minutiös nachzuzeichnen. So wurde bekannt, dass George W. Bush sich nicht in einem Hochsicherheitsbunker verschanzte, sondern mit seiner Entourage die Zeit in die Air Force One gebracht wurde.

Der Secret Service ging wohl davon aus, dass der Präsident hoch oben in der Luft am sichersten sei. Aus handgeschriebenen Notizen von Ari Fleischer, dem damaligen Pressesprecher des weißen Hauses geht hervor, was an Bord der Maschine gesprochen wurde.

Das sagte George W. Bush im Flugzeug

So soll George W. Bush gesagt haben: "Dafür haben wir bezahlt, Jungs. Wir werden uns darum kümmern. Wenn wir herausfinden, wer das getan hat, dann werden sie mich als Präsidenten nicht mögen."

"Ich kann es nicht erwarten herauszufinden, wer das getan hat. Es wird eine Weile dauern, aber es wir nicht nur eine kleine Scheißverwarnung sein", fügte er hinzu.

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Um den Bericht zu erstellen hatten die Journalisten mit einer beeindruckenden Riege von Politiker und Militärs gesprochen. So interviewten sie Stabschef Andy Card, seinen Stellvertreter Karl Rowe und sogar der F16-Kampfjet-Pilot, der die Air Force One eskortierte.

Nur einer kommt im Bericht nicht zu Wort und das ist George W. Bush selbst, seine persönlichen Erinnerungen an die Stunden, werden wohl weiter ein Geheimnis bleiben.

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