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Frau bleibt im Aufzug stecken - sieben Monate später fragt die Firma, ob sie Hilfe braucht

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Frau im Aufzug. Symbolbild. | Kathrin Ziegler via Getty Images
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Im Fahrstuhl stecken zu bleiben: Das ist eine Vorstellung, die vielen Menschen den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Aber was, wenn man Monate auf Hilfe warten muss?

So erging es beinahe Amanda Carpenter aus Baltimore - bereits im Februar blieb sie am Flughafen in einem Aufzug stecken. Erst jetzt, sieben Monate später reagierte die zuständige Firma auf die Hilferufe der jungen Frau.

Via Twitter fragte das Unternehmen: "Tut uns leid. Sind sie immer noch im Aufzug?“

Die Frage kam sieben Monate zu spät

Wie das sein kann?

Die junge Frau wählte einen ungewöhnlichen Weg, um um Hilfe zu bitten.

Sie wandte sich an ihre 90.000 Twitter-Follower und setzte einen Tweet ab. "Leute, ich bin in einem Lift von Amtrak am Baltimore-Washington-Flughafen gefangen. Hilfe?“, schrieb sie über den Kurznachrichtendienst.

Doch keine Sorge, die Frau war natürlich nicht sieben Monate im Aufzug gefangen. Bereits wenige Minuten nachdem sie ihren Hilferuf abgesetzt hatte, reagierte die Firma auf ihre Nachricht und ließ sie wissen, dass Hilfe unterwegs sei.

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Das war passiert

Die aktuelle Nachricht kam folgendermaßen zu Stande: Ein anderer User hatte den Text von Carpenter retweetet, was wohl für Verwirrung bei der Fahrstuhl-Firma sorgte.

Dem Unternehmen ist das Versehen reichlich peinlich, es gab seinen Fehler zu und bot Carpenter sogar eine Wiedergutmachung an.

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(lp)