Huffpost Germany

Die Mutter schrie panisch, als ein Obdachloser ihr das Baby entriss - dann sah sie warum

Veröffentlicht: Aktualisiert:
BABY
Die Mutter schrie panisch, als ein Obdachloser ihr das Baby entriss - dann sah sie warum. | Screenshot
Drucken

Es war schon zu spät, als die hochschwangere Keaton Mason bemerkte, dass die Wehen begannen und sie ins Krankenhaus musste. Das Baby war schon unterwegs und Masons Freund war gezwungen, auf dem Weg zum Krankenhaus auf einem Rastplatz in der Nähe von Oklahoma City in den USA anzuhalten.

Dort gebar Mason in dem kleinen Honda, der dem Paar gehörte, eine kleine Tochter. Aber die Nabelschur hatte sich während der Geburt um den Hals des Neugeborenen gewickelt und drohte, das kleine Mädchen zu ersticken. Die Eltern wählten panisch den Notruf und die Mutter schrie verzweifelt: "Mein Baby läuft blau an, es ist blau angelaufen....Sie atmet nicht."

Alle waren zu panisch, um dem erstickenden Baby zu helfen

Das erzählte die Augenzeugin Jennifer Morris im Oktober 2012 dem amerikanischen Fernsehsender "KOTV": Sie war herbeigeeilt, um den verzweifelten Eltern beizustehen. Aber alle waren zu panisch beim Anblick des erstickenden Babys, als dass sie wirklich helfen konnten.

Da näherte sich ihnen ein fremder Mann und riss der verängstigten Mutter das Neugeborene aus den Händen. Er begann, das Baby von der Nabelschur zu befreien und ihren Rücken zu reiben. Dabei befolgte er die Anweisungen, die ihm die Notruf-Mitarbeiter durch das Telefon diktierten. Er schaffte es, das kleine Mädchen vor dem Tod zu retten.

"Er konnte mich beruhigen", erzählte die dankbare Mutter dem Fernsehsender. "Er sagte, alles wird gut. Sie ist okay, sie atmet."

Der Mann, der ihr Baby gerettet hatte, war obdachlos

Schließlich traf der Krankenwagen ein und das Mädchen wurde ins Krankenhaus gebracht. "Er hat alles richtig gemacht", sagte eine behandelnde Ärztin "KOTV".

Doch das Paar konnte sich gar nicht mehr bei dem Fremden für seine Heldentat bedanken: Wie sich herausstellte, handelte es sich beim Retter ihrer Tochter um den Obdachlosen Gary Wilson.

Er war am nächsten Morgen schon auf dem Weg nach Florida weitergereist, nachdem ihm Mitarbeiter der Raststätte nach seinem selbstlosen Einsatz Essen und einen Schlafplatz gegeben hatten. "Er war ein sehr netter Gentleman", sagte Waneva Morris, eine Angestellte der Raststätte, dem Fernsehsender.

NewsOn6.com - Tulsa, OK - News, Weather, Video and Sports - KOTV.com |


Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Auch auf HuffPost:

Überwachungskamera: Die Kassiererin sah, dass etwas mit der Mutter und ihrem Baby nicht stimmte - und reagierte sofort

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Die Initiative Anderes Sehen e.V. etwa kümmert sich um die frühkindliche Förderung von blinden Kindern - ein Bereich, den die beiden Gründer zuvor als zutiefst vernachlässigt erfahren haben.

Nun setzen sie sich für Chancengleichheit für blinde Kinder ein. Anderes Sehen e.V. bietet Blindenstöcke für Kinder, die ihre ersten Schritte wagen, und entwickelt liebevoll gestaltete Tast-Bilderbücher.

Zudem hat die Initiative die Echoortungsmethode Klicksonar nach Deutschland geholt und bietet hierfür Schulungen an. Auch die Aufklärung von Betreuungspersonen und die Bereitstellung von Vorschulmaterialien gehören zum Angebot von Anderes Sehen e.V.

Unterstütze das Projekt jetzt und spende auf betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.

(lp)